Der Isuzu D-Max ist ein klassischer Pick-up der 1-Tonnen-Klasse, der in Asien, Europa, Afrika, Südamerika und Ozeanien mit dem Toyota Hilux, dem Ford Ranger, dem VW Amarok oder dem Nissan Navara konkurriert. Eine aktualisierte Version wurde nun in Thailand vorgestellt – einschließlich eines V-Cross 4x4-Topmodells, das bereits ab dem 12. Oktober in den Verkauf geht.

Der aktualisierte D-Max verfügt über einen kräftigen Wulst auf der Motorhaube und einen überarbeiteten, höher positionierten Kühlergrill. Die Frontschürze ist jetzt mit Lufteinlässen an den Ecken versehen. Das Tagfahrlicht befindet sich im oberen Teil der Scheinwerfer. Das Heck weist neue Rückleuchten auf, die ein dreistufiges L-förmiges Styling aufweisen. Und der Spoiler am oberen Teil der Heckklappe ist ebenfalls größer geworden.

Bildergalerie: Isuzu D-Max (2023)

Der überarbeitete Innenraum erhält zwei physische Knöpfe für die Einstellung und die Lautstärkeregelung des 9,0-Zoll-Infotainmentsystems. Der Bildschirm des Kombiinstruments wird auf 7,0 Zoll vergrößert. Die Sitze der ersten und zweiten Reihe erhalten Zugang zu einem USB-C-Anschluss. Der D-Max bekommt auch eine verbesserte Sicherheitstechnik. Eine neue Stereokamera kann Fußgänger oder Gefahren auf der Straße erkennen und automatisch abbremsen. Ein beheiztes Gehäuse verhindert, dass die Linse bei kalten Temperaturen beschlägt. Ein adaptiver Tempomat ist für den Truck mit Schaltgetriebe erhältlich.

Die Topversion des D-Max V-Cross verfügt weiterhin über einen 3,0-Liter-Turbodiesel-Reihensechszylinder, der 190 PS (140 kW) und ein Drehmoment von 450 Newtonmetern entwickelt. Hier kann man zwischen einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Sechsgang-Automatik wählen. Der Pick-up verfügt über einen neuen Modus für unwegsames Gelände, der das Bremsverhalten und die Motorsteuerung bei Offroad-Fahrten optimiert. Kleinere Ausstattungsvarianten sind mit einem 1,9-Liter-Turbodiesel-Vierzylinder mit 150 PS (110 kW) und 350 Nm erhältlich. Die Getriebewahl bleibt dabei identisch.

In Deutschland ist das Fahrzeug übrigens nur mit dem 1,9-Liter-Motor erhältlich. Hierzulande leistet der Vierzylinder-Diesel allerdings 163 PS (120 kW) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 360 Nm. Ob Isuzu irgendwann doch noch den großen Selbstzünder nach Europa lässt? Wir gehen nicht davon aus ...

In Thailand ist der zweitürige D-Max das Einstiegsmodell mit einem Startpreis von umgerechnet rund 16.700 Euro (650.000 Baht). Die zweitürige Top-Ausstattung V-Cross kostet umgerechnet etwa 23.500 Euro (917.000 Baht). Die teuerste Variante ist der viertürige V-Cross mit Automatikgetriebe für circa 32.300 Euro (1,257 Millionen Baht).

Isuzu verkaufte im Jahr 2022 weltweit übrigens rund 340.000 Exemplare des D-Max. Besonders beliebt war er in Thailand, wo der Pick-up im vergangenen Jahr 180.000 Mal über die Ladentheke ging.