Das gute Bier! LKW verliert tausende Dosen Gerstensaft bei Unfall
Sie haben einen schlechten Tag? Es könnte schlimmer sein
Kentucky ist vor allem bekannt für seinen Whisky. Jetzt gerät der Bundesstaat im Süden der USA allerdings aufgrund eines anderen alkoholhaltigen Getränks in die Schlagzeilen. Ein kolossales Bier-Unglück brach am vergangenen Mittwoch über den Highway Interstate 71 herein.
Ein LKW, offensichtlich bis unters Dach beladen mit den blauen Dosen des in den Staaten überaus beliebten Bud Light kippte wohl in einer Ausfahrt um und verteilte den kalorienreduzierten Gerstensaft im großen Stil über die Autobahn und den angrenzenden Grünstreifen.
Der Unfall ereignete sich WLKY News zufolge um 8:50 Uhr. Die Bilder zeigen einen gewaltigen Kannen-Berg, der sich seinen Weg aus dem beim Umkippen geöffneten Dach des Anhängers bahnte.
Der Fahrer des Lastwagens erlitt keine Verletzungen. Er war in der Lage, sich selbständig aus dem seitlich liegenden Fahrzeug zu befreien. Allerdings gab es einiges an Stau, als die Rettungskräfte die Bierdosen von der Fahrbahn räumten. Eine gute Stunde nach dem Vorfall waren alle Fahrspuren wieder offen.
Einige der Kisten (in den USA wird das Bier ja traditionell in Kartons verpackt, nicht wie bei uns in Plastikkästen) brachen Berichten zufolge nicht auf. Die Kartonagen und die Aluminium-Dosen sorgten vermutlich dafür, dass der Asphalt nicht komplett mit Gerstensaft getränkt wurde. Dass es die unversehrten Teile der Lieferung in absehbarer Zeit in die Regale amerikanischer Supermärkte schaffen, ist dennoch zu bezweifeln. Vielleicht gab es ja ein paar schaulustige Bierdiebe, wobei man schon ein wenig verzweifelt sein müsste, um durchgeschütteltes, warmes Bier aus einem verunfallten Laster von einem Autobahn-Grünstreifen zu entwenden.
Wie hoch der Schaden ist, wurde noch nicht mitgeteilt. Mit diesen sensationellen Vintage-Bierkutschen hätte eine derartige Sauerei jedenfalls nicht passieren können - allein schon aufgrund der begrenzten Ladekapazität.
Vor gut vier Monaten ereignete sich in den Staaten ein noch kurioserer Unfall eines Trucks mit heikler Ladung. Wie unsere Kollegen von Motor1.com USA berichteten, verunglückte im Bundesstaat Missouri ein Transporter, der illegal 500 Pfund Marihuana geladen hatte und verteilte Gras-Päckchen entlang der Straße. Dass sich das Unglück ausgerechnet am 20. April ereignete, verleiht dem Ganzen eine gewisse Extra-Würze - der Tag steht in engem Zusammenhang mit dem Konsum von Marihuana.
Quelle: WLKY, WPLG Local 10 via YouTube, LMPD via Twitter
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