Wenn es um kleine Modelle von Kia geht, denkt man in erster Linie an den Picanto. In Südkorea gibt es aber auch den Ray, der genauso lang und breit ist, aber einen viel größeren Innenraum hat. Er misst 3.595 mm in der Länge, 1.595 mm in der Breite und 1.700 mm in der Höhe. Er wurde ursprünglich 2011 eingeführt und erhielt 2017 ein Facelift. Heute bekommt er ein weiteres Update, ohne in die zweite Generation zu wechseln.

In typischer Hyundai-Kia-Genesis-Manier wird der Ray erst einmal nur auf einigen wenigen Bildern gezeigt. Technische Daten? Fehlanzeige! Die vollständige Enthüllung wird Kia also erst in den kommenden Wochen stattfinden lassen. In der Zwischenzeit zeigt das kleine Fahrzeug seinen neu gestalteten Kühlergrill, der immer noch als "Tigernase" bezeichnet wird und das aktualisierte Firmenlogo trägt. Die größte Exterieur-Veränderung stellen die neuen Scheinwerfer dar, die nun aufrechter stehen und wahrscheinlich die Nebelscheinwerfer integrieren, da diese nicht mehr im aktualisierten Stoßfänger zu finden sind.

Kia Ray (2023)
Kia Ray (2023)

Da es sich nur um ein Facelift und nicht um die nächste Generation handelt, hat der Ray das gleiche Seitenprofil wie zuvor. Nur die Felgen sind neu. Das Heck hat einige bemerkenswerte Änderungen erfahren, da die Rückleuchten komplett verändert wurden und nun mit glänzend schwarzen Zierteilen verbunden sind, die sich über die Heckklappe erstrecken.

Der Innenraum wurde nicht wesentlich verändert und man merkt, dass der Wagen schon eine Weile auf dem Buckel hat. Die einzige wichtige Anpassung wurde am Kombiinstrument vorgenommen, das jetzt ein 4,2-Zoll-Farbdisplay hat. Das Armaturenbrett sieht weit weniger modern aus als bei den neuesten Modellen von Kia, aber das sollte nicht weiter stören, denn der Ray war schon immer als ein eher erschwingliches Auto gedacht.

Der Ray war das erste Serien-Elektrofahrzeug von Kia, das 2011 als emissionsfreie Alternative zum Verbrenner-Modell mit 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor auf den Markt kam. Auf dem heimischen Markt gibt es auch einen einsitzigen Ray Van und sogar eine Wohnmobilversion vom Wohnmobilspezialisten Daon TNT aus Incheon.

Auf den Bildern ist es nicht zu erkennen, aber auf der rechten Seite befindet sich eine Schiebetür, die den Ein- und Ausstieg aus dem Winzling erleichtert.