Nachdem der neue Range Rover nun in vielen Regionen der Welt bestellt werden kann – auch in Deutschland ab 121.100 Euro – richtet der britische Automobilhersteller sein Augenmerk auf die Performance-Derivate des Luxus-SUVs. Deshalb überrascht es nicht, dass unseren Fotografen ein Prototyp bei Testfahrten auf dem Nürburgring vor die Linse gefahren ist. Und es sieht so aus, als handele es sich dabei um den kommenden Range Rover Sport SVR.

Bei diesem Modell handelt es sich keinesfalls um einen Sportwagen.  Doch dieses Performance-SUV scheint die berühmte Rennstrecke in der Eifel mit Gelassenheit zu umrunden. Die Wankneigung der Karosserie soll relativ gering ausfallen. Erstaunlich bei einem Gewicht von bestimmt 2,4 Tonnen. Aber schließlich muss der Range Rover Sport SVR genauso gut sein wie beispielsweise ein BMW X5 M oder ein Porsche Cayenne Turbo.

Bildergalerie: Range Rover SVR (2023) als Erlkönig

Apropos Performance-SUV aus Bayern: Der neue SVR wird Berichten zufolge auf denselben 4,4-Liter-Twin-Turbo-V8 setzen, der auch den X5 M antreibt. Diese Information wurde von Land Rover noch nicht offiziell bestätigt, aber der Prototyp in diesem Video deutet stark darauf hin, dass die Informationen korrekt sind. Dem Motorgeräusch nach zu urteilen, handelt es sich wahrscheinlich nicht um den 5,0-Liter-V8-Kompressormotor seines Vorgängers. Zugegeben: Der Auspuffsound ist nicht so dramatisch wie beim bisherigen Range Rover Sport SVR, aber die Leistung dürfte sich deutlich verbessern. Und darauf sollte es doch ankommen, oder?

Laut Insidern wird der von BMW stammende V8 rund 600 PS leisten, womit der neue SVR etwas stärker wird als sein Vorgänger. Die Beschleunigung von 0 – 100 km/h könnte beim neuen Modell um bis zu 0,7 Sekunden verbessert werden. Das SUV sollte also an der 4-Sekunden-Marke kratzen. Als Höchstgeschwindigkeit erwartet man einen Wert von rund 290 km/h. Elektronisch abgeregelt versteht sich ...