Modulares Nutzfahrzeug für die 2030er-Jahre

Die VW-Tochter Scania stellt das Nutzfahrzeugkonzept NXT vor. Die Fahrzeugstudie ist extrem flexibel, so dass man damit morgens und abends Pendler transportieren kann, tagsüber Waren liefern und nachts Müll sammeln kann.

Das Konzept ist für das Jahr 2030 und darüber hinaus gedacht. Es besteht aus zwei Antriebsmodulen inklusive der Achsen. Darauf lassen sich die verschiedenen Karosserietypen verankern. Das Busmodul war nun auf dem UITP Global Public Transport Summit in Stockholm vom 10. bis 12. Juni zu sehen.

 

Die Daten des Konzepts:

  • 8 Meter lang
  • Akku mit 162 kWh im Unterboden
  • Reichweite von 245 km
  • Busversion geeignet für 55 Passagiere (20 Sitze)
  • 8 Tonnen Gewicht

Der Radstand von sechs Metern ist ähnlich wie bei einem normalen Bus. Doch dank der Nabenmotoren und der vier gelenkten Räder ist das Fahrzeug sehr wendig: Der Wendekreis wird mit 10,5 Meter angegeben, was besser ist als bei so manchem Pkw. So kann der Bus perfekt am Bürgersteig ausgerichtet werden, um den Ein- und Ausstieg zu erleichtern.

Das Dach wird mit Solarmodulen ausgestattet. Wenn die gesamten 20 Quadratmeter genutzt werden, können so fast 3 Kilowatt elektrische Energie erzeugt werden. Im Innenraum hat der NXT eine Infrarot-Heizung, die den Energiebedarf um 60 Prozent reduziert. Anstatt die Raumluft zu erwärmen, halten die Infrarot-Heizgeräte direkt die Fahrgäste warm.

Quelle: Scania via InsideEVs.com

Bildergalerie: Scania NXT (Elektro-Stadtbus, 2019)