Die Räuber waren absolute Profis und klauten Waren im Wert von 120.000 US-Dollar

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in der Früh zu Ihrem Auto und stellen fest, dass Sie keine Räder mehr haben. Genau das ist einem Chevrolet-Händler in Slidell, Louisiana am Samstag, den 27. April passiert. Außer, dass in diesem Fall nicht bei einem Auto die Felgen und Gummis fehlten, sondern bei 31. Nach Adam Riese macht das 124 verschollene Räder mit einem Gesamtwert von etwa 120.000 US-Dollar (circa 107.000 Euro). Hier waren wirklich sehr dreiste Diebe am Werk. Und ziemlich professionelle obendrein, schließlich zogen sie den hinterhältigen Coup in nur einer einzigen Nacht durch.

Der Fernsehsender WGNO aus New Orleans berichtet, dass ein Manager von Matt Bowers Chevrolet am Samstag Morgen auf das Gelände des Händlers kam und schnell bemerkte, dass bei zahlreichen Fahrzeugen die Räder fehlten. Bilder, die das Slidell Police Department auf Facebook teilte, zeigen die Folgen: Eine Reihe von Chevrolet Malibus auf Unterstellböcken sowie diversen Tahoes und Suburbans, die einfach nur blank auf dem Asphalt stehen.

 

Wenn Sie finden, dass der Diebstahl von 31 Felgensätzen mitten in der Nacht nach einer monumentalen Aufgabe klingt, dann liegen Sie sicher nicht falsch. In dem Bericht sagt Randy Fandal, Chief der Polizei von Slidell, dass der Raubüberfall seiner Meinung nach von Profis durchgezogen wurde, die genau wussten, wo und wie sie die Waren kriegen, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Ein Überwachungsvideo zeigt eine Gruppe Menschen, die den Parkplatz um kurz vor 3 Uhr überqueren. Kurz darauf befährt ein Umzugslastwagen das Gelände. Offenbar schnitten zwei Verdächtige die Schlösser auf, damit der LKW einfahren konnte. Und keine 40 Minuten später filmt die Kamera, wie der Laster das Areal wieder verlässt.

Weder das Entfernen noch das Verladen der Räder wurde aufgenommen. Die Polizei berichtet, dass die Diebe sämtliche Security-Maßnahmen auf dem Gelände umgehen konnten. Sie löschten sogar sämtliche Lichtquellen auf dem Hof. Ähnliche Diebstähle wurden zuvor bereits im Texas und Oklahoma registriert, was vermuten lässt, dass hier keine lokale Bande am Werk war. Dennoch kann die Polizei bis jetzt noch nichts Konkretes vorweisen. 

Unterdessen hat der betroffene Chevrolet-Händler eine Belohnung in Höhe von 25.000 US-Dollar (22.400 Euro) ausgesetzt für Hinweise, die zur Verhaftung der Täter führen.

Quelle: WGNO, Slidell Police Department on Facebook via Autoblog