Fahrwerkstuning für das unterhaltsamste Auto des letzten Jahres

Mehr als 40 Jahre mussten Fans auf die Rückkehr der legendären Alpine A110 warten. Dafür hat es die Neuauflage des kleinen französischen Sportwagens so richtig in sich. Fahrdynamisch ist die nur knapp vier Meter lange Mittelmotor-Fräse ein Hauptgewinn. Auf einer kurvigen Landstraße dürfte es derzeit wenig geben, was mehr Spaß macht als die 252-PS-Flunder aus Dieppe. Fahrwerksspezialist H&R sieht dennoch Potenzial für mehr. 

Aber offenbar war das mit der Entwicklung neuer Teile gar nicht so leicht. Die ersten knapp 2.000 Fahrzeuge der "Première Edition" waren ratzfatz vergriffen. Es dauerte also ein wenig, bis man endlich eine neue Alpine in die Finger bekam. Nun ist der neue Sportfedernsatz für den Neo- A110 allerdings fertig. 

Um 35 Millimeter geht die Alpine damit in die Knie. H&R verspricht durch die Absenkung des Fahrzeugschwerpunkts noch mehr Rückmeldung in der Lenkung, ein direkteres Einlenken sowie ein weiteres Plus an Querdynamik ohne eine signifikante Änderung des Fahrkomforts. 

Zudem steht der kompakte Sportwagen nun deutlich satter auf der Straße. Wer diesen Zustand noch steigern möchte kann zudem auf die Trak+-Distanzscheiben zurückgreifen, die die Räder noch stämmiger im Radhaus stehen lassen. Die Spurverbreiterungen sind in den Größen 10, 14 und 28 Millimeter (pro Achse) erhältlich. 

H&R bietet die Sportfedern für die Alpine A110 für 475 Euro an. Die Spurplatten sind ab 45 Euro pro Achse erhältlich. Alle H&R-Parts sind "100 Prozent Made in Germany" und kommen mit den zur Eintragung erforderlichen Teilegutachten.

Bildergalerie: H&R Alpine A110