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Citroën C5 Aircross: So funktioniert die Advanced-Comfort-Federung

Update: Ein Video und ein Screenshot erklärt das mysteriöse System

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

23. Nov. 2018 um 16:43 Uhr

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Der neue Citroën C5 Aircross ist ab sofort bestellbar. Mit 4,50 Meter Länge ist das SUV ein Konkurrent des VW Tiguan. Die Preise beginnen bei 23.290 Euro. Das neue Flaggschiff der Marke feiert gerade auf dem Pariser Autosalon (2. bis 14. Oktober 2018) Messepremiere.

Mehr zum C5 Aircross:

Citroën zeigt Plug-in-Hybrid-Version des C5 Aircross

Citroën C5 Aircross (2019) im Test

Zu den Besonderheiten des Wagens gehört laut Hersteller seine Variabilität. So besitzt er im Fond drei verschieb-, versenk- und verstellbare Einzelsitze. Das Stauvolumen bis zur Kofferraumabdeckung liegt bei 580 bis 720 Liter, das maximale Kofferraumvolumen beträgt 1.630 Liter. Zum Vergleich: Der Tiguan bietet 615 bis 1.655 Liter. Eine weitere Besonderheit ist die serienmäßige Advanced-Comfort-Federung. Die Bezeichnung führt in die Irre, denn hierbei geht es nicht um die Federung, sondern um die Stoßdämpfer. Zusätzlich zu den üblichen mechanischen Anschlägen haben sie hydraulische. Diese ermöglichen einerseits einen längeren Federweg bei leichten Karosseriebewegungen. Andererseits führen diese progressiv wirkenden Anschläge bei stärkeren Schlägen die aufgenommene Energie ab, so dass kein Rückfedern auftritt. Wie das funktionieren soll, zeigt das folgende Video:

Die wichtigste Rolle bei dem System spielen die Löcher, durch die das Hydrauliköl des Stoßdämpfers bei der Kompression austritt. In folgendem Screenshot aus dem Video sind sie als gestrichelte weiße Linie rechts der Bildmitte dargestellt. Das Bild zeigt die Kompression. Je weiter sich der Kolben des Dämpfers dabei nach unten bewegt (das heißt, auf den Anschlag zu), desto weniger Löcher stehen zum Ausströmen zur Verfügung. Die Folge ist, dass der Dämpfer immer härter wird, weil das Austreten des Hydrauliköls erschwert wird. Das erklärt das progressive Verhärten. Außerdem ist zu erkennen, dass die weiter oben liegenden Löcher enger sind. So kann der Dämpfer bei kleineren Karosseriebewegungen feiner reagieren.

Citroen Advanced Comfort Federung

Das System hat im gelifteten C4 Cactus debütiert. Nun aber zurück zum C5 Aircross. Innen gibt es ein 12,3 Zoll großes Instrumentendisplay und einen 8,0-Zoll-Touchscreen. Zwanzig Assistenzsysteme sind verfügbar, mit dem "Highway Driver Assist" fährt das SUV schon teilweise autonom (Stufe 2).

Der Käufer hat außerdem die Wahl zwischen sieben Außenlackierungen, einer Bicolorversion mit schwarzem Dach und drei Style-Paketen. Für den Innenraum sind fünf verschiedene Optiken erhältlich. Ein hübsches, vom C3 bekanntes Gimmick ist die Fotofunktion: Per Tastendruck am Innenspiegel lässt sich ein Foto von der Umgebung schießen, das dann über Facebook etc. geteilt werden kann.

Zwei Benziner und zwei Diesel werden angeboten. Dazu gehören Puretech 130 und 180 sowie BlueHDi 130 und 180. Alle vier Aggregate erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Neben einer Sechsgang-Schaltung ist eine Achtgang-Automatik erhältlich. Der Basispreis von 23.290 Euro bezieht sich auf den Puretech 130 mit Handschaltung, den günstigsten Diesel gibt es ab 28.090 Euro. Markteinführung ist Anfang Februar 2019. Am Ende desselben Jahres kommt eine Plug-in-Hybrid-Version auf den Markt, die einen 180-PS-Benziner mit einem 109 PS starken Elektromotor kombiniert und 60 Kilometer Reichweite bietet. Diese ist ebenfalls auf der Messe in Paris zu sehen. 

Bildergalerie: Citroen auf dem Pariser Autosalon 2018

Citroen al Salone di Parigi 2018

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