So wird die Windschutzscheibe am besten sauber

Man kennt das: Im Sommer ist die Windschutzscheibe schon nach kurzer Fahrt (besonders auf der Autobahn) voller toter Insekten. Kein schöner Anblick, dem man aber abhelfen kann. Der TÜV Süd verrät fünf Tricks für mehr Durchblick.

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Kein Scheibenreiniger im Haus, aber noch Frostschutz vom letzten Winter? Keine gute Idee. Das sorgt nicht nur für einen dicken Schmierfilm auf der Scheibe, es entfernt auch die Insekten nicht. Nur Sommer-Mischungen weichen Insektenleichen auf und lösen sie. Sollte noch viel Wasser mit Frostschutz in der Waschanlage sein, hilft ein konzentrierter Zusatz mit Sommerreiniger.

Sparen Sie nicht mit Flüssigkeit! Für eine halbwegs saubere Scheibe braucht man viel Wasser. Mindestens die ersten drei Wischbewegungen sollten mit Sprühstrahlen unterstützt werden.

Wischblätter leiden stark unter dem Einsatz als Insektenentferner. Die Chitinpanzer sind oft härter als Eis, das man auch nicht mit dem Scheibenwischer angehen sollte. Zur Schonung der Wischblätter wird die Reinigung per Hand mit einem Fliegenschwamm empfohlen. Nicht jede Tankstelle hat einen solchen im Wassereimer. Daher noch ein Tipp von uns bei Motor1.com Deutschland: Führen Sie einen Fliegenschwamm im Auto mit, dazu einen Glasreiniger und eine Küchenrolle. So wird die Scheibe schnell und einfach sauber.

Wischblätter mit synthetischem Kautschuk eignen sich für die Scheibenreinigung besser als solche aus Naturgummi. Der TÜV Süd rät zu Zweistoff-Mischungen renommierter Marken. Sie sind zwar etwas teurer, bieten dafür aber eine längere Lebensdauer.

Moderne Autos verfügen ab Werk über gelenklose Wischer, sogenannte Flatblades. Sie wischen vor allem bei höheren Geschwindigkeiten sauberer, sind aber auch robuster als die herkömmlichen Modelle. Die neue Technik lässt sich für viele Autos nachrüsten. Flatblades sind allerdings deutlich teurer. Einen Teil des Mehrpreises spart der Autofahrer wegen der längeren Haltbarkeit aber wieder ein.