Neue Generation könnte auf dem Pariser Salon 2018 stehen

Seit längerer Zeit werden immer wieder Erlkönige der kommenden Generation des BMW 3er gesichtet. Motor1.com hat daraus nun ein Bild gemacht, das zeigt, wie die neue Mittelklasse aus München aussehen könnte. Die aktuelle sechste Generation (mit dem internen Code F30) kam bereits 2012 auf den Markt, der Nachfolger steht also an. Er trägt den Code G20 und soll 2019 starten. Unter dem Blech basiert der neue 3er auf der CLAR-Plattform (CLuster ARchitecture, früher als 35up bekannt), die künftig generell vom 3er aufwärts zum Einsatz kommt. Die neue Plattform für zu einem deutlich geringeren Gewicht. Und das, obwohl der 3er größer wird und so mehr Platz für Menschen und Material bietet.

Optisch sieht der neue dem aktuellen 3er ziemlich ähnlich. Die Scheinwerfer sind allerdings etwas weniger hoch und weniger geschwungen als bisher, die Niere wird dagegen etwas größer – hier ähnelt der 3er dem 5er. Die Silhouette und die Proportionen werden kaum verändert, was bei einem erfolgreichen Modell nicht weiter verwundert. Ist der neue 3er ein geschrumpfter 5er? Nicht ganz. Erstens sind die Rückleuchten anders. Sie werden wohl die Form von liegenden Hockeyschlägern haben, wenn die Erlkönigbilder nicht täuschen. Und zweitens hat der (neue wie alte) 3er keine Kiemen hinter den vorderen Radhäusern wie der 5er.

Die heißesten Versionen zum Start werden voraussichtlich ein M340i xDrive mit 360 PS und ein M340d mit 326 PS sein. Natürlich wird auch an einem neuen M3 gearbeitet, der etwa 500 PS haben dürfte. Gerüchten zufolge soll es auch eine neue "S58"-Maschine geben, die im X3 M debütieren wird, wo sie 475 PS haben soll. Auch ein Plug-in-Hybrid wird es wahrscheinlich wieder geben. Näheres zum neuen 3er erfahren wir wohl im September, denn wir erwarten, dass der neue 3er auf dem Pariser Autosalon steht. Die Informationen und Bilder dürften dann kurz davor veröffentlicht werden.

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