Nobe 100 im Retro-Kleidchen
Elektro-Dreirad mit abnehmbarem Targa-Dach
Hinter der neuen Marke namens Nobe steht ein Team junger estnischer Designer und Ingenieure rund um Gründer und Firmenchef Roman Muljar. Mit dem Nobe 100 stellt Muljar ein rein elektrisch angetriebenes Dreirad mit schickem Retro-Design vor, das weltweit den Stadtverkehr revolutionieren soll.
So stilvoll, dass man ihn lecken möchte
Muljar wollte mit dem Nobe 100 nach eigenem Bekunden etwas schaffen, "das so mühelos stilvoll ist, dass man es lecken möchte." Richtig gelesen: lecken. Das ist mitnichten eine unglückliche Übersetzung aus dem Englischen, sondern die eigenwillige Wortwahl des Nobe-Chefs. Das emissionslose und schicke Fahrzeug sollte "Persönlichkeit und Gewissen miteinander verschmelzen."
Drei Räder, drei Sitze
Der Nobe 100 hat vorne zwei Räder, hinten eines. Er bietet Platz für drei Personen – ebenfalls zwei vorne, eine hinten. Das Gefährt rollt auf schicken Weißwandreifen im Stil der 50er-Jahre. In selben Stil ist auch die Front mit ihren Rundscheinwerfern gehalten, während das Heck etwas an den klassischen Kabinenroller von Messerschmitt gemahnt.
In 5,9 Sekunden auf 100 km/h
Die Reichweite wird mit 220 Kilometer angegeben. Mit einer zusätzlichen Batterie lässt sich die Reichweite erhöhen. Das Fahrzeug lässt sich in zwei Stunden vollständig aufladen. Den Normsprint absolviert der Nobe 100 in sportlichen 5,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 110 kmh. Das Fahrzeug besitzt ein abnehmbares Targa-Dach. Als Vorteile nennt Muljar den kleinen Wendekreis und dass der Nobe 100 beim Parken weniger Raum als ein normaler Kleinwagen beansprucht. Durch den Allradantrieb biete er ein gutes Handling, Traktion und Sicherheit bei Glätte sind besser als bei Zweirädern, so der Nobe-Gründer.
Investoren gesucht
Was das Gefährt kosten soll, wird noch nicht verraten, vielleicht weiß man es auch noch nicht so genau. Muljar sucht derzeit ohnehin eher Investoren als Dreirad-Käufer. Per Crowdfunding-Kampagne will er rund 900.0000 Euro zusammenbekommen. Damit könnte der Nobe 100 in die Serie gehen. Die Investoren werden bevorzugt bei der Auslieferung.
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