Mustang-SUV und Hybrid-Mustang geplant

Chef des Ford-Imperiums ist seit 2017 Jim Hackett, er löste Mark Fields ab. Nun gab Hackett erste Hinweise darauf, wie es unter seiner Leitung mit Ford weitergeht. Die Änderungen sollen dramatisch sein: Bis zum Jahr 2020 sollen drei Viertel der Modelle ersetzt werden. Dabei konzentriert sich Ford auf SUVs und die Elektrifizierung des Antriebs.

Der Bronco bekommt einen Nachfolger
SUVs könnten im Jahr 2020 die Hälfte der US-Autoverkäufe ausmachen, glaubt Ford. Daher verschiebt der Konzern Entwicklungskapazitäten in diesen Bereich. Zu den Top-Neuheiten gehört das geplante Revival des Bronco. Noch sind die Information zur Neuauflage des 1996 ausgelaufenen Geländewagens spärlich. Ford zog zwar die Tücher von dem neuen Auto, doch darunter kam nur eine weitere Hülle zum Vorschein. So wissen wir bisher nur, dass der neue Bronco ähnlich eckig und kantig sein wird wie das Original. Daneben bringt Ford noch ein weiteres Kompakt-SUV mit Offroadfähigkeiten auf den Markt – das erste Teaserbild zeigt ein recht robustes Design, das vage an den Jeep Renegade erinnert. Eher als Sportmodell für die Straße gedacht ist der Explorer ST, der bald neben den kürzlich vorgestellten Edge ST treten soll. Zudem starten 2019 auch die neuen Generationen von Escape und Explorer.

Mustang bald als SUV – und als Hybrid
Ford kündigte auch so etwas wie ein fünftüriges Mustang-SUV mit elektrischem Antrieb an. Außerdem sollen die Modelle Escape, Explorer, F-150 und Mustang bald auch mit Hybridantrieb erhältlich sein, der je nach Modell besondere Eigenschaften bekommt. So soll der Mustang Hybrid eine Leistung wie ein V8 haben, während der Schwerpunkt beim F-150 Hybrid auf massigem Drehmoment liegt. Da sich viele heutige F-150-Kunden Generatoren zur Stromerzeugung auf die Ladefläche stellen, soll die Hybridversion einen eingebauten Generator erhalten. Nur ein Teaserfoto gibt es von einem weiteren Auto, bei dem es sich um einen neuen Shelby GT500 handeln dürfte.

Erweiterte Sicherheit: Co-Pilot360
Um sicherheitsbewusste Käufer anzusprechen, will Ford künftig auch verstärkt Assistenzsysteme in die Serienausstattung aufnehmen. Zur neuen „Co-Pilot360 Suite“ gehören ein Notbremssystem mit Fußgängererkennung, ein Tot-Winkel- und ein Querverkehrswarner, ein Spurhalteassistent, ein Fernlichtassistent und eine Rückfahrkamera. Das System wird ab Herbst 2018 im US-Edge Standard sein. Bis 2020 soll das Paket bei 90 Prozent der Ford-Modelle Serie sein. Optional wird es einen Abstandstempomaten mit Stop-and-Go-Unterstützung sowie Fahrspurzentrierung geben sowie einen Ausweichassistenten und eine Multikollisionsbremse. Bei Fords Nobelableger Lincoln ist ein neuer Aviator zu erwarten – er wird auf der New York Auto Show (30. März bis 8. April 2018) enthüllt. Dort soll auch ein neues Lincoln-SUV gezeigt werden, und vier weitere sollen bereits im Anmarsch sein.

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