Mercedes GLC F-Cell: Wann kommt die Brennstoffzelle?
Seriennaher Wasserstoff-Ausblick auf der IAA 2017
GLC F-Cell als Plug-in-Hybrid
Vorerst ergeht sich Mercedes aber lediglich in vagen Andeutungen, ohne wirklich konkrete Details der Technik zu nennen. Gesprochen wird von einer Auslegung als Plug-in-Hybrid. Die Wasserstofftanks sind im aufprallgeschützten Bereich zwischen den Fahrzeugachsen eingebaut und erhalten zusätzlichen Schutz durch einen um die Tanks gelegten Hilfsrahmen. Für den Fall eines Crashs wurden weitere Maßnahmen umgesetzt, wie zum Beispiel ein mehrstufiges Ventilsystem sowie spezielle elektrische Schutzschaltungen zur Absicherung des Hochvolt-Netzes. Die mit dem GLC F-Cell Vorserienmodell durchgeführten Crashtests sollen zeigen, dass ein vergleichbares Sicherheitsniveau wie bei konventionellen Fahrzeugen erreicht wird.
Dünnes Tankstellennetz
Das ein Wasserstoff-Fahrzeug kein günstiger Spaß ist, zeigt Toyota. Dort wird bereits der Mirai angeboten. Sein Preis: 78.600 Euro. Zudem ist die Zahl von Wasserstoff-Tankstellen derzeit noch überschaubar. Insgesamt sind bislang 32 Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland fertiggestellt, gefördert durch die Bundesregierung über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP). Der Bund hat sich mit 1,8 Millionen Euro am Bau beider Anlagen beteiligt. Bis 2018 sollen es bereits 100 Stationen sein.
Bildergalerie: IAA 2017: Mercedes GLC F-Cell
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