Videospiel trifft auf Realität
Ferngesteuerter Nissan GT-R in Silverstone
Vier Roboter übernehmen die Arbeit im Cockpit
,R/C" steht übrigens für ,Remote Control", also ,fernstegeuert". In dem Wagen übernehmen vier Roboter alle Aufgaben – lenken, bremsen, beschleunigen, schalten. Sie erhalten ihre Befehle über Funk und reagieren bis zu 100 Mal pro Sekunde auf die neuesten Signale. Ein Computer interpretiert die Befehle, so dass sie von allen Bordsystemen verstanden werden. Die Funkreichweite beträgt einen Kilometer. Falls der ,Fahrer" dennoch ausfallen sollte oder er die Kontrolle verliert, können zwei weitere Piloten auf die Steuerung zugreifen, um den Motor abzuschalten und die Bremsen zu betätigen.
211 km/h Spitze, 122 km/h im Durchschnitt
Um aber zu beweisen, dass all die Umbauten nicht nur theoretisch funktionieren, wurde der GT-R/C (beziehungsweise der Controller) an den Nismo-Rennfahrer Jann Mardenborough übergeben. Aus einem Hubschrauber, der dem Wagen folgte, steuerte der ehemalige GT-Academy-Sieger dann den GT-R/C und beschleunigte ihn auf maximal 211 km/h. Er erreichte außerdem eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 122 km/h und die schnellste fliegende Runde auf dem 2,6 Kilometer langen Rundkurs wurde mit 1:17 Minuten gemessen. Zum Vergleich: Der Schnitt für Rennwagen mit Fahrer hinter dem Steuer liegt bei 134 km/h.
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