Serienmäßig mit Rußpartikelfilter: 2,5-Liter-Diesel mit 89, 109, 136 und 164 PS

Der Nachfolger des Leichttransporters VW LT heißt Crafter. Der neue Frachtexperte steht in den Startlöchern. Die Optik des Crafter hat mit der seines Vorgängers nichts mehr gemein. Sah der Alte doch sehr kastenartig aus, so hat der Neuling dynamisch wirkende Linien. Senkrecht stehende Klarglasscheinwerfer und seitliche Schutzleisten verhelfen dem Crafter zu einem futuristischen Erscheinungsbild. Der neue Name leitet sich von dem englischen Wort craft ab. Es bedeutet nicht nur Fahrzeug, sondern auch Handwerk.

Bis zu 17.000 Liter Stauraum
Bisher gab es die Karosserieversionen Kastenwagen, verglaster Kombi, Pritschenwagen sowie Fahrgestell und Kipper. Die Abkürzungen LT 28, LT 35 und LT 46 standen für den 2,8-, den 3,5- und den 4,6-Tonner. Drei verschiedene Radstände und Normal- sowie Hochraumversion boten zusätzliche Variationsmöglichkeiten. Beim Crafter gibt es nun drei Radstände, vier Laderaumlängen und drei Dachhöhen. Damit kann der Leichttransporter ein maximales Ladevolumen von bis zu 17 Kubikmetern bereitstellen.

Bis zu 2,7 Tonnen Nutzlast
Bis zu 2.670 Kilo können nun in dem Kastenwagen mit fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht transportiert werden. Beim mittleren und langen Radstand lassen sich Europaletten durch die Schiebetüröffnung einladen. Sie ist zirka 1,30 Meter breit und bei der mittelhohen sowie der hohen Version gut 1,80 Meter hoch. Im Innenraum passen sogar zwei Europaletten nebeneinander. Optional verhindert ein integriertes Sicherungssystem, dass das Transportgut verrutscht.

2.5 TDI in vier Leistungsstufen
Ein 2,5-Liter-TDI mit 89, 109, 136 oder 164 PS sorgt für den Antrieb – bisher gab es außerdem noch einen 2.8 TDI. Ein Diesel-Partikelfilter ist in allen Versionen Serie. Außer der serienmäßigen Sechsgang-Schaltung kann man ein automatisiertes Schaltgetriebe ordern.

ABS, ESP und ein Airbag serienmäßig
Die optimierte Radaufhängung sorgt für eine verbesserte Kurvenstabilität. Alle Crafter sind serienmäßig mit ESP und ABS ausgestattet. Serienmäßig schützt ein Fahrerairbag, optional sind Beifahrer-, Kopf- und Seitenairbags sowie eine axial und vertikal einstellbare Lenksäule verfügbar. Das Führerhaus soll für Fahrer fast jeder Körpergröße einen komfortablen Arbeitsplatz bieten. Zentralverriegelung mit Fernbedienung und elektrische Fensterheber gehören ebenfalls zum Serienequipment. Für ausreichenden Bewegungsspielraum soll die Joystick-Schaltung sorgen, die bei Bedarf einen freien Durchstieg in den Frachtraum gewährleistet.

Marktstart im April 2006
Mit der Einführung des neuen Leichttransporters setzt Volkswagen eine Modelloffensive fort, die vor knapp drei Jahren mit dem neuen Transporter begann und 2004 mit dem neuen Caddy eine Fortführung fand. Mit dem Crafter beginnt im April 2006 ein neues Kapitel der über 30 Jahre währenden LT-Geschichte. Zu den Preisen hat VW noch nichts mitgeteilt.
(sl)

Futuristischer Handwerker