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Sportliche Allradraketen: VW bringt Passat-Doppel als R36

In 5,6 Sekunden rennt der Volks-Liebling von null auf 100 km/h

Sportliche Allradrakete

Fabian Grass Fabian Grass

Von: Fabian Grass

15. Nov. 2006 um 15:09 Uhr

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Der ultra-starke Golf R32 bekommt einen großen Bruder: Mit dem R36 erobert der sportlichste Serien-Passat aller Zeiten die Straßen. Das Auto feiert Premiere auf der Essen Motorshow vom 1. bis 10. Dezember 2006. Noch in der ersten Hälfte des Jahres 2007 wird der sturmgewordene Volkswagen bei den Händlern stehen. Der Passat, der seinen Namen von einem mäßig starken Wind bekam, wird dank der Umbauarbeiten des Teams von VW Individual zum Orkan.

3,6-Liter-Motor mit 300 PS
Die Kraft des neuen Super-Passat liefert ein 300 PS starker und 3,6 Liter großer Sechszylinder-Benzindirekteinspritzer. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig via Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und permanentem Allradantrieb 4Motion. Die Höchstgeschwindigkeit der Limousine wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h bringt der Passat R36 schneller als jeder andere Volkswagen hinter sich: Nach nur 5,6 Sekunden erreicht die Limousine den Hunderter-Strich, der Variant braucht nur 5,8 Sekunden.

Tiefblauer Speziallack
Auf den ersten Blick sieht man diesem Passat an, dass er etwas Besonderes ist: Zuerst ist da die Farbe. Ihr Name klingt wenig spektakulär, ist aber wichtig: Denn die klassische R-Farbe ist seit dem ersten Golf R32 die Exklusivlackierung ,Deepblue Perleffekt". Und diesen Ton gibt es nun auch für den Passat R36.

Alu-Optik und Wabengrill
Spezielle Kennzeichen der Frontpartie sind ein R-spezifischer Stoßfänger und ein in mattiertem Chrom gearbeiteter Wappenkühlergrill. Der R36 leuchtet aus Bi-Xenonscheinwerfern in die Nacht. Die Doppellamellen des oberen Kühlergrills sind in Aluoptik gehalten. Auch die prägnanten Lüftungsgitter weisen eine Besonderheit auf: Sie sieben die Atemluft durch quadratische Gitter. Am Heck der Passat R36-Limousine bildet ein Spoiler auf dem Kofferraumdeckel den Blickfang, der Variant verfügt über einen Dachkantenspoiler. Sie dienen nicht nur dem Sport-Look, sondern sollen den Abtrieb an der Hinterachse minimieren. Bei beiden Karosserieversionen entsorgen verchromte Doppelrohre das Abgas. Abgedunkelte Rückleuchten in LED-Technik verleihen der Rückansicht einen markanten Ausdruck. In der Seitenansicht fallen vor allem die 18-Zoll-Leichtmetallräder, die blau lackierten Bremssättel und die Radhausverbreiterungen in Wagenfarbe auf.

Besonderes Interieur
Wie auch für den Golf R32 gibt es für den sportlichsten Passat eine eigene Innenausstattung. Die Armaturen und die Mittelkonsole sind mit dem Dekor ,Engine Spin" veredelt. Das Lederlenkrad im R-Design trägt in der unteren Speiche ein R36-Logo. Aus Metall gefertigt ist auch die Pedalerie. Darüber hinaus wird der R36 serienmäßig mit einer Sportsitzanlage samt elektrischer Zwölf-Wege-Einstellung, R36-Einstiegsleisten, einer weißen Instrumenten-Beleuchtung und einem Automatik-Wählhebel in Aluoptik ausgeliefert. Textilfußmatten mit R-Logo vorn und hinten weisen ebenfalls auf die Besonderheit dieses Volkswagens hin. Den Preis des R36 hat VW noch nicht bekanntgegeben.
(hd)

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