Totwinkel-Assistent demnächst in Modellen von Buick und Cadillac eingesetzt

Man setzt den Blinker, um die Spur zu wechseln, guckt kurz über die Schulter und erschrickt kräftig: Hat sich da doch ein anderes Auto blitzschnell hinter einen geschoben, das man beinahe übersehen hätte. Solche Geschehnisse und Unfälle sollen radargestützte Totwinkel-Assistenten vermeiden helfen. Nun führt General Motors eine solche Blind Spot Detection bei Modellen von Cadillac und Buick ein. Das System von Valeo Raytheon warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel und erleichtert so den Spurwechsel. Es soll noch 2007 in den USA und Europa auf den Markt kommen. In welchen Modellen die Einführung erfolgt, teilt Valeo nicht mit.

Besonders präzise durch mehrere Radarbündel
Das System von Valeo berechnet die Position, den Abstand und die Fahrtrichtung von Fahrzeugen, die sich auf benachbarten Fahrspuren bewegen. Es warnt den Fahrer mithilfe eines Symbols im Außenspiegel vor einem potenziellen Unfall. Das System basiert auf Radarsensoren, die links und rechts hinter dem Heckstoßfänger angebracht sind. Da das Gerät mit mehreren schmalen Radarbündeln arbeitet, kann es Position und Geschwindigkeit des Autos im toten Winkel besonders präzise bestimmen, so Valeo. Die Technik soll bei jedem Wetter funktionieren.

Immer mehr Totwinkel-Warner
Totwinkel-Warner wie der von Valeo erobern langsam immer mehr Fahrzeuge. Volvo und Audi bieten dergleichen bereits an, und auch Mercedes kommt bald damit auf den Markt. Um etwa den Audi Q7 mit dem ,Side Assist" auszurüsten, zahlt man 565 Euro. Beim Volvo S80 kostet das BLIS (Blind Spot Information System) mindestens 620 Euro.

Gegen den blinden Fleck