Hersteller präsentiert Hochleistungs-Autos auf der New-York-Messe

Mercedes-AMG hat zwei Top-Neuheiten auf die USA-Messe mitgebracht: Der Hersteller präsentiert den CL 65 AMG und den CLK 63 AMG Black Series auf der New York International Auto Show (6. bis 15. April 2007).

CL 65 AMG: 612 PS und 1.000 Newtonmeter
Neben dem S 65 AMG und dem SL 65 AMG ist der neue CL 65 AMG das dritte Modell, in dem der Sechsliter-V12-Biturbomotor zum Einsatz kommt. Das Performance-Coupé erreicht damit beachtliche Fahrleistungen: Nach 4,4 Sekunden ist der CL auf Tempo 100, nach 13,3 Sekunden passiert die Tachonadel die 200er-Marke. Der elektronische Begrenzer kommt bei 250 km/h zum Einsatz. Das Triebwerk powert übrigens mit bis zu 1.000 Newtonmetern Drehmoment.

20-Zoll-Räder
Zur Serienausstattung des neuen CL 65 AMG gehören neben dem speziellen Styling ein eigenständiges Interieur, das präventive Insassenschutzsystem Pre Safe und 20 Zoll große Schmiederäder. Hinzu kommen ein Sportfahrwerk auf Basis der Active Body Control (ABC) sowie eine Hochleistungs-Bremsanlage mit Doppelrahmen-Faustsätteln.

Farbe wie flüssiges Metall
Eine noch exklusivere Ausstattung bietet die limitierte Edition ,40th Anniversary". Sie erscheint anlässlich des 40. Geburtstages von AMG. Als erster Serien-Mercedes präsentiert sich das Sondermodell in der Farbe Alubeam. Bei dieser einzigartigen Lackierung erscheint der Farbton wie flüssiges Metall und soll durch gezielte Lichtreflexionen noch lebendiger wirken. Innen gibt es eine zweifarbige Nappa-Volllederausstattung im neuen AMG-V12-Rautendesign und Karbon-Zierteile. Der CL 65 AMG kommt im Juni 2007 für 219.555 Euro auf den Markt

CLK 63 AMG Black Series: Privates Safety-Car
Eine weitere Sonderausaufführung ist der CLK 63 AMG Black Series. Das zweisitzige V8-Coupe orientiert sich am Official F1 Safety Car. Sein auf 507 PS leistungsgesteigerter 6,3-Liter-V8-Motor ermöglicht eine Beschleunigung in 4,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Spitze ist bei 300 km/h abgeregelt. Dazu spielt die Musik aus der neuen Sportabgasanlage. Das für den Rennstreckeneinsatz optimierte Coupé verfügt über aufwendige Kühlmaßnahmen, die auch bei hartem Einsatz maximale Standfestigkeit sicherstellen sollen.

Komponenten angepasst
Auch die anderen Komponenten wurden diesem Anspruch angepasst: Die modifizierte Speedshift-7G-TRONIC inklusive kürzerer Hinterachsübersetzung soll mehr Agilität in allen Geschwindigkeitsbereichen bieten. Das neu entwickelte Gewinde-Sportfahrwerk erlaubt ein persönliches Fahrwerk-Setup inklusive der Einstellung des Niveaus.

Differenzialspere
Eine Hinterachs-Differenzialsperre sorgt für Traktion. Außerdem hat die Hochleistungs-Bremsanlage größer dimensionierte Scheiben in Verbundtechnik an der Vorderachse bekommen. Die Verbindung zum Asphalt stellen Sportreifen im Format 265/30 R 19 vorn und 285/30 R 19 hinten her. Sie sind auf 19-Zoll-Schmiederäder montiert.

Als Safety Car zu erkennen
Auch optisch zeigt sich der CLK 63 AMG Black Series als enger Verwandter des offiziellen Safety Cars. Eine neue Frontschürze mit großen Kühlluftöffnungen und seitlichen Karbon-Auslässen, breit ausgestellte Kotflügel sowie die Heckschürze mit Diffusor-Finnen und aktiver Hinterachs-Kühlung zeigen den Transfer aus dem Motorsport. Im Innenraum gibt es Sportschalensitze, ein Lenkrad mit ovalem Kranz sowie Karbon in der Mittelkonsole. Hinzu kommt ein AMG-Kombi-Instrument. Der CLK 63 AMG Black Series kostet 141.610 Euro und ist ab Juni 2007 zu haben.

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