VW Golf V mit Basismotor nun drei Klassen schlechter in Teilkasko

Je nach Häufigkeit und Schwere der gemeldeten Schäden werden jährlich die Versicherungs-Typklassen für alle 20.033 Automodelle angepasst. Folge für den Autofahrer: Die Versicherung wird teurer, günstiger oder bleibt konstant. Nun wurden die neuen Einstufungen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) bekannt gegeben. In der Haftpflichtversicherung ändert sich die Typklasse im kommenden Jahr für 27 Prozent aller Autofahrer. Für 25 Prozent wird die Einstufung um eine Klasse modifiziert, die restlichen zwei Prozent werden um mehr als eine Stufe verändert eingestuft. Drei Gruppen besser werden der Mazda 2 1.3 mit 75 PS und der Audi A5 2.7 TDI mit 190 PS klassifiziert, drei schlechter der Renault Clio 1.6 mit 112 PS sowie der nicht mehr angebotene Citroën C1 1.4 HDi mit 54 PS.

Umstufungen bei Voll- und Teilkasko
In der Vollkaskoversicherung gibt es bei insgesamt 37 Prozent der Modelle Umstufungen. Hiervon werden rund 69 Prozent einer günstigeren Typklasse zugeordnet. Drei Klassen besser kommt der Volvo V70 D5 in der nicht mehr als Neuwagen angebotenen Version mit 185 PS davon. Gleich sechs Klassen schlechter wird der Peugeot 308 120 VTi eingruppiert. In der Teilkasko werden 39 Prozent umgestuft, davon rund 77 Prozent in eine niedrigere Typklasse. Drei Klassen besser schneidet der 2007 ausgelaufene Smart Roadster mit 82 PS ab, drei Klassen schlechter der VW Golf V in der 80 PS starken Grundversion. In der Teilkaskoversicherung gibt es keinerlei Umstufungen um vier oder mehr Klassen.

Jährliche Anpassungen für 20.033 Modelle
In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen (10-25), in der Vollkaskoversicherung 25 (10-34), in Teilkasko 24 (10-33). Die neuen Typklassen können ab sofort Anwendung finden. Bei laufenden Verträgen werden sie in der Regel vom 1. Januar 2010 an wirksam.

Gallery: Deutliche Umstufungen