Glanzstück aus Tschechien
Tintek verpackt Chevrolet Camaro SS in Vollchrom-Folie
Zwei Jahre Entwicklungszeit
Ein Auto komplett zu verchromen ist ein komplizierter und teurer Prozess – weshalb es bisher nur einige wenige Showcars mit dieser extrem spiegelnden Oberfläche gibt. Laut Tintek-Experten Martin Tureček wurden deshalb zwei Jahre Entwicklungszeit in die jetzt verfügbare Chromfolie gesteckt. Einmal aufgebracht, schützt sie den ursprünglichen Fahrzeuglack und lässt sich auch nach Jahren wieder problemlos und rückstandsfrei entfernen. Außerdem eignet sie sich auch für das Anbringen an Leichtmetallrädern, so Tintek.
Schwer zu verarbeiten
Die 3D-Chrom-Spiegelfolie soll laut Tintek die am schwierigsten herzustellende Folie sein. Außerdem ist ihre Verarbeitung zeitraubend und sollte von Profis vorgenommen werden, da sie sich nicht so leicht in Form bringen lässt. Am Ende soll ein Laie den Unterschied zwischen einer Verchromung und einer Chrom-Folierung nicht erkennen können, so die Tschechen. Die Folie wird nicht nur in einem silbrigen Chromton angeboten, auch gold, schwarz, blau, grün, lila, orange und rot sind drin. Kombinationen mit einem beispielsweise weißen Dach oder Karbon werden auch angeboten. Tintek sieht mit dem Aufkommen der neuen Folien schon den Tod langweiliger Autolacke. Die Tuner sprechen bei ihrer Chrom-Umhüllung von einem recht teuren Angebot, Aussagen zu konkreten Kosten gibt es bisher allerdings nicht.
Bildergalerie: Vollchrom-Camaro
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