Einzelstücke Baynunah und Shaheen als Spiegel arabischer Kultur

Baynunah und Shaheen – nein, das sind keine neuen Popstars, sondern eine Region bei Abu Dhabi und eine Falkenart. Genau diese beiden Themen werden von zwei speziellen Rolls-Royce-Modellen symbolisiert. Sie entstammen dem ,Bespoke"-Programm, das über die reguläre Optionsliste des Nobelherstellers hinaus geht. Es ermöglicht Fahrzeuge, die ganz nach Kundenwunsch gestaltet werden.

Baynunah – Meer aus Sand
Auf dem Phantom basiert das Spezialmodell Baynunah. Seine Gestalter bezogen ihre Inspiration aus der Baynunah-Region, einer von ausgedehnten Sanddünen geprägten Landschaft. Sie liegt im Westen Abu Dhabis, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. In- und Exterieur des veränderten Phantom sind in Beige- und Brauntönen gehalten. Das Vinyldach hebt sich mit einem helleren Braun farblich ab. Handgearbeitet ist das Furnier der Intarsien. Es wurde bei Rolls-Royce in Goodwood gefertigt und lehnt sich laut Hersteller an die traditionellen Farben eines typischen arabischen Kamelzaumzeugs an.

Shaheen – Kraft des Falken
Unter reichen Arabern ist die Falkenjagd sehr beliebt. Die für die Gegend typische Falkenart ist der Shaheen. Er stand Pate für das gleichnamige, für Selbstfahrer gedachte Phantom Coupé. Widergespiegelt werden sollen Flinkheit, Agilität und Kraft des Raubvogels. Außen ist das Coupé nahezu komplett weiß. Nur fein gezogene rote Doppelstreifen verzieren die Karosserie. Einen starken farblichen Kontrast dazu bietet das Interieur. Es soll durch sein ausgiebig rot gefärbtes Leder auch im Land der reichen Scheichs auffallen. Das Greifvogel-Motiv zieht sich durch den gesamten Innenraum: von der Falken-Intarsie aus Messing bis zu den mit Falkensymbolen bestickten Kopfstützen, die aufwendig mit Fäden in elf Farben und 21.011 Stichen pro Stütze bearbeitet wurden.

Einzigartigkeit ist Trumpf
Die Arabische Halbinsel ist einer der größten Märkte für individuell gestaltete Luxus-Limousinen abseits der Herstellerpreislisten. Vier der zehn Top-Verkäufer des Rolls-Royce-Bespoke-Programms sind in der Region ansässig. Laut des englischen Nobelherstellers ist das ein Markt, der stark wächst: Im ersten Halbjahr 2010 seien dort doppelt so viele Fahrzeuge verkauft worden wie im gleichen Zeitraum 2009.

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