Ein 1,6-Liter-Motor ersetzt das bisherige Triebwerk mit 1,4 Liter Hubraum

Wenig Emissionen und niedrige Tankkosten: Diese beiden Vorteile bietet der neue VW Polo BiFuel. Der Polo BiFuel kann sowohl mit Autogas (LPG) als auch mit Benzin betrieben werden. Ein neuer Motor macht den Kleinwagen jetzt noch etwas sparsamer.

Weiterhin 82 PS stark
Statt des bisherigen 1,4-Liter-Motors kommt nun ein Aggregat mit 1,6 Liter Hubraum zum Einsatz. Die Leistung beträgt unverändert 82 PS. Im LPG-Betrieb konnte der Normverbrauch von durchschnittlich 8,1 auf jetzt 7,6 Liter Autogas reduziert werden. Gleichzeitig sinkt der CO2-Ausstoß von 132 auf 123 Gramm je Kilometer. Bei einem Autogas-Preis von 71 Cent je Liter kommt der bivalent angetriebene Polo laut Volkswagen mit Kraftstoffkosten von lediglich rund 5,40 Euro 100 Kilometer weit. Im Benzinbetrieb benötigt der Polo BiFuel laut Hersteller künftig glatte sechs Liter, beim Vorgänger waren es 6,1 Liter. Analog sank der CO2-Ausstoß von 146 auf 139 Gramm je Kilometer.

100 Kilometer höhere Reichweite
Der Gastank mit einem Volumen von 52 Liter ist beim Polo BiFuel Platz sparend in der Reserveradmulde untergebracht. Im LPG-Betrieb soll eine Reichweite von bis zu 680 Kilometer möglich sein. In Kombination mit dem Benzin-Betrieb – dieser Tank fasst 45 Liter – soll sich eine Gesamtreichweite von bis zu 1.400 Kilometer ergeben. Bisher waren es 100 Kilometer weniger.

Betriebsart wird auf Knopfdruck gewechselt
Gegenüber nachgerüsteten Autogas-Anlagen bietet die werksseitige Lösung für den Polo BiFuel einige Vorteile: So verfügt das Fahrzeug über einen gasfesten Motor und ist etwa auch mit Gastank crasherprobt. Durch Betätigen eines Schalters kann der Betrieb von Gas auf Benzin umgestellt werden. Über die Füllstandsanzeige im Kombiinstrument kann der Fahrer jederzeit den Verbrauch und die Restreichweite in beiden Betriebsarten ablesen. Der neue Polo BiFuel ist in den drei Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline ab sofort bestellbar. Der Einstiegspreis beträgt 16.900 Euro, das sind 425 Euro mehr als beim Vorgänger.

Bildergalerie: Mit Gas oder Benzin