Bis zu 580 PS lassen das Chevrolet-Coupé mächtig losstürmen

General Motors will den Chevrolet Camaro 2012 als mindestens 558 PS starken, kompressoraufgeladenen ZL1 auf den Markt bringen. Chevrolet-Spezialist Callaway aus Old Lyme im US-Bundesstaat Connecticut kommt dem Autogiganten zuvor und rüstet das Coupé schon jetzt mit einem Kompressor aus. Das lässt den Camaro in Leistungsregionen von hochkarätigen Sportwagen vorstoßen. Darüber hinaus wird der Camaro auch noch optisch auf Vordermann gebracht und bekommt weitere Performance-Teile spendiert.

580 Kompressor-PS
Serienmäßig gibt es den Camaro mit einem 6,2-Liter-V8. In der LS3-Ausführung mit manuellem Sechsgang-Getriebe leistet das Aggregat 430 PS. Die L99-Ausführung wird mit einer Sechsgang-Automatik samt Wippenschaltung geliefert und bringt 406 PS. Nun kommt der Callaway-Kompressor-Umbau ins Spiel. Die LS3-Variante heißt nach der Modifikation SC572 und stellt 580 PS und 734 Newtonmeter zur Verfügung. Genug, um den Power-Camaro in rund vier Sekunden von null auf 100 km/h zu treiben. Der L99-Camaro wird nach dem Tuning von Callaway SC552 genannt und bringt es auf 560 PS sowie 706 Newtonmeter. Hier fällt die Beschleunigung um zwei Zehntelsekunden langsamer aus.

Größere Einspritzdüsen
Zum Kompressor-Kit gehören neben dem Lader ein Ladeluftkühler, größere Einspritzdüsen, eine neue Abgasanlage und ein Hochleistungs-Ansaugsystem. Das gesamte Paket beinhaltet außerdem Callaway-Fußmatten, eine Motorabdeckung aus Karbon, anodisierte Einstiegsleisten, Embleme des Tuners sowie eine Dreijahres- beziehungsweise 36.000-Meilen-Garantie. 17.695 US-Dollar – wie in den USA üblich, enthält der Betrag noch nicht die ortsübliche Steuer – verlangt Callaway für das Paket. Umgerechnet sind das zirka 12.500 Euro.

Neue Bremsanlage und PowerWindow-Haube
Optional bietet Callaway noch weiteres Equipment und Verzierungen an. So wird der Kompressor auf Wunsch verchromt, eine Schaltverkürzung eingebaut, Callaway-Felgen montiert oder ein Gewindefahrwerk installiert. Für eine nachdrückliche Verzögerung sorgt die ,Le Man GT"-Bremsanlage. Karbon-Karosserieteile wie Spoiler und ein Diffusor machen den Camaro noch auffälliger. Besonderes Augenmerk verdient hier die ,PowerWindow"-Haube: Durch ein Plexiglas-Fenster kann man in den Motorraum sehen. Dies muss einem knapp 2.800 Euro wert sein. Wer es innen ebenfalls sportlich haben möchte, für den bietet Callaway für umgerechnet ebenfalls rund 2.800 Euro ein Interieur mit Leder, Alcantara und Aluminium-Komponenten an. Wer – neben der Leistungssteigerung mit dem Kompressor – das komplette Programm für innen und außen ordert, wird 42.295 US-Dollar los, umgerechnet 29.800 Euro.

Bildergalerie: Kompressor-Camaro