Porsche 911 Carrera S ,Centro" wird versteigert

Wer gern im Mittelpunkt steht, sollte sich diesen Elfer-Porsche näher anschauen. Denn bei ihm gibts keinen Beifahrerstuhl, sondern der Fahrersitz rückte in die Mitte. Und mit ihm das Lenkrad, die Pedale und die Instrumente. Weiter nach rechts wanderten auch die Mittelkonsole, der Handbremsgriff und der Schalthebel. Inspiriert wurde das ungewöhnliche Interieur vom McLaren P1, der dadurch auf der Rennstrecke eine ausgewogene Gewichtsverteilung bietet.

Sitz ist quer verschiebbar
Die Basis des Unikats bildet ein Porsche 911 Carrera S aus dem Jahr 2008 mit 355 PS starkem Sechszylinder-Boxer und Sechsgang-Handschaltung. Der Wagen wurde im Jahr 2012 von der Trinity Motorsports Group in Lima/Ohio im Auftrag eines Kunden umgerüstet. Neben dem technisch sehr aufwendigen Umbau der Bedienelemente waren auch weitere Lösungen erforderlich: Um dem Fahrer das Aussteigen zu erleichtern, lässt sich der mittige Cobra-Rennsitz auf Schienen nach links zur Fahrertür verschieben.

300 Arbeitsstunden
Das Projekt verschlang immerhin 300 Arbeitsstunden und umgerechnet knapp 68.000 Euro, hinzu kommt noch der Anschaffungspreis für den Porsche selbst. Der Wagen hat umgerechnet etwa 49.000 Kilometer runter und sollte eigentlich auf der Monterey Car Week (10. bis 16. August 2015) vom Auktionshaus Mecum versteigert werden. Laut Website des Auktionators kann aber aktuell (18. August 2015) noch mitgeboten werden. Derzeit stehen 65.000 Dollar, umgerechnet etwa 58.700 Euro, als Höchstgebot. Das Auktionshaus rechnet allerdings mit einem Erlös von mindestens 85.000 Dollar (zirka 76.780 Euro).

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