Serienchancen für Subarus brutalen BRZ STI?

Auf der New York Auto Show (3. bis 12. April 2015) überrascht Subaru mit dem irren BRZ STI Performance Concept. Es ist die breite, spoilerlastige und offiziell 350 PS starke BRZ-Variante, die sich Fans des Coupés immer gewünscht haben. Das Problem: Das Auto ist ein Einzelstück. Laut Subaru dient der BRZ STI vor allem dazu, die glorreiche Tuning-Submarke des Allradherstellers in den USA bekannter zu machen. Das ist überaus schade, denn die New Yorker Studie ist ein wahres Prachtstück geworden: Tiefgreifende Fahrwerksänderungen, 18-Zoll-Felgen, Brembo-Bremsen, ein monumentaler Heckspoiler und ein deutlich aggressiveres Bodykit machen den Sportfahrer-Mund wässrig.

Turbomotor mit 450 PS
Spätestens beim Motor dürfte der Speichel dann richtig fließen, denn Subaru hat beim BRZ STI den leicht lahmenden 200-PS-Sauger-Boxer gegen einen 2,0-Liter-Turbo-Boxer aus dem eigenen GT300-Rennauto getauscht, das in der japanischen GT-Meisterschaft um Punkte kämpft. Das Aggregat leistet 350 PS und 450 Newtonmeter, wobei ein Subaru-Sprecher meinte, diese offiziellen Zahlen seien aufgrund eines Agreements zwischen japanischen Herstellern für die Messe gedeckelt worden. Eigentlich würde das Auto 450 PS leisten. Die Kraft geht über ein manuelles Sechsganggetriebe an die Hinterräder.

Serienversion eher unrealistisch
Angaben zum Gewicht oder den Fahrleistungen des STI Performance Concept machte Subaru bisher nicht. Das scheint vorerst auch nicht so wichtig zu sein, denn glaubt man den Aussagen meherer Subaru-Offizieller auf der New Yorker Messe, wird der Über-BRZ den Weg in die Händler-Schauräume so schnell nicht finden. Der BRZ STI soll die Bandbreite von Subarus Motorsport- und Tuning-Abteilung zeigen, eine Serienversion ist eher unwahrscheinlich.

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