Quer sieht mehr

Es lebt sich mitunter gut in der Nische: Die Allradspezialisten von Subaru geben das sogar offen zu und feiern sich trotzdem. Erstmals hat man weltweit eine Million Fahrzeuge jährlich verkauft, besonders die USA mögen Subaru. Parallel dazu wurde der neue Impreza in Japan zum ,Auto des Jahres" gewählt. Doch bis er (vermutlich im Sommer 2017) auch zu uns kommt, sieht es mit echten Neuheiten der Marke eher mau aus. Als Trostpflaster gibt es ein Facelift des seit 2012 angebotenen BRZ. Grund genug, dem einzigen Subaru ohne Allradantrieb auf den Zahn zu fühlen.

Flacher Zenit
Der 4,24 Meter lange Sportwagen basiert auf einer Zusammenarbeit zwischen Subaru und Toyota. Dort wird der BRZ zum GT86 und bekommt ebenfalls eine Überarbeitung. Sie soll die sehr überschaubaren Verkaufszahlen beider Autos in Deutschland ankurbeln. Im Jahr 2016 wurden laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) lediglich 299 GT86 an den Mann gebracht, der BRZ wird noch nicht einmal eigenständig gelistet und taucht unter den 73 ,sonstigen" Subaru auf. Übrigens weist der Name BRZ auf das technische Konzept hin: Boxermotor plus Hinterradantrieb (Rear Wheel Drive). Das Z steht für den ,Zenit" beim Fahrspaß. Haben wir es also mit einer völlig unterschätzten Spaßgranate zu tun?

Cayman des kleinen Mannes
Nach wie vor vertritt der von Subaru entwickelte Zweiliter-Boxer mit 200 PS die inzwischen seltene Schule des Saugmotors. Erst zwischen 6.400 und 6.600 Touren stehen die maximalen 205 Newtonmeter Drehmoment an. Kein Knaller also...