Neuer Honda Ridgeline mit Audiosystem auf der Ladefläche

Honda zeigt auf der North American International Auto Show 2016 (11. bis 24. Januar) in Detroit den neuen Mittelklasse-Pick-up Ridgeline. Der Truck kommt mit einer größeren Kabine als der Vorgänger und einer echten Party-Funktion im Heck.

Vorderrad- oder Allradantrieb?
Basis für den Ridgeline ist die ,Global Light Truck"-Plattform von Honda. Angetrieben wird der Pick-up von einem 3,5-Liter-V6 mit VTEC-Technologie, der an ein automatisches Sechsgang-Getriebe gekoppelt ist. Kunden stehen mit der neuen Generation erstmals vor der Wahl: Vorderradantrieb oder Allradantrieb? Bei Letzterem ist ein elektronisches Sperrdifferenzial und das ,Intelligent Terrain Management" für verschiedene Untergründe wie Sand, Schnee und Matsch an Bord.

Große Kabine und neues Infotainment
Der Ridgeline soll laut Honda über die größte Doublecab-Kabine eines momentan erhältlichen Mittelklasse-Pick-ups verfügen. Mit einer Ausstattung samt Ledersitzen, Dreizonen-Klimaanlage und Acht-Zoll-Touchscreen mit Apple Car Play liegt der Truck schon fast auf PKW-Niveau. Bis zu fünf Personen finden im Ridgeline Platz, die Sitzfläche der Rückbank ist im Verhältnis 60/40 hochklappbar.

Große Ladefläche mit Partyequipment
Nun kommen wir zum elementaren Pick-up-Bestandteil und der Party-Zentrale des Ridgeline: zur Ladefläche. Das Ladeabteil ist 1,62 Meter lang und 1,50 Meter breit – zwischen den hinteren Radkästen ist immerhin noch 1,20 Meter Platz. Zum Vergleich: Der VW Amarok kann zwar ,nur" mit einer Ladeflächen-Länge von 1,55 Meter aufwarten, in der Breite schlägt er den Ridgeline mit 1,62 Meter allerdings deutlich. Der Ridgeline kann nicht nur mit acht Verzurrösen, einer in zwei Richtungen aufklappbaren Hecktür oder einem Stromwandler punkten, sondern auch mit dem ersten Audiosystem, das jemals serienmäßig in einer Pick-up-Ladefläche integriert war. Dann kann der Springbreak ja kommen! Ob der Ridgeline mit den krassen Verkaufszahlen des Ford F-150 – der zwar ob seiner schieren Länge von gut fünf Metern auch kein Mittelklasse-Pick-up mehr ist – konkurrieren kann, wird sich zeigen. Immerhin verkauft Ford jährlich rund 800.000 Exemplare des legendären Trucks – allein in den USA!

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