300er-Baureihe nach oben erweitert … mit 14 Tonnen

Gerade erst kam die neue Mercedes E-Klasse auf den Markt. Ein Automobil der Oberen Mittelklasse, das mit Unmengen von Assistenten ausgerüstet, bereits jetzt fit für eine autonome Fahrzeugzukunft ist. Doch der Hersteller aus Stuttgart entwickelt nicht nur rollende Computer, sondern fertigt auch überaus praktische Nutzfahrzeuge wie beispielsweise den Unimog. Genau diese Modellreihe bekommt jetzt Nachwuchs, und zwar mit dem Mercedes Unimog U 323, der künftig die 300er-Baureihe erweitert.

Mehr Leistung, mehr Gesamtgewicht, mehr Radstand
Schon der U 318 genießt als leichter Geräteträger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von elf Tonnen besonders im Kommunaleinsatz einen guten Ruf. Aber auch in anderen Einsatzgebieten wie Bau-, Land-, Forst- oder Energiewirtschaft bewährt sich das kompakte Allradfahrzeug mit einem Radstand von 3.000 Millimeter sowie 177 PS und 750 Newtonmeter Drehmoment aus einem 5,1-Liter-Vierzylinder-Diesel. Der neue U 323 hat nicht nur mehr Power (231 PS und 900 Newtonmeter) als der U 318, er wird auch mit zwei unterschiedlichen Radständen angeboten – mit 3.000 und 3.600 Millimeter. Analog dazu stieg auch das zulässige Gesamtgewicht auf 13,8 beziehungsweise 14 Tonnen.

Vielfach einsetzbar: Vom Frontlader zum Kranwagen
Mercedes sieht den U 323 vor allem beim Schneeräumen, Streuen oder Reinigen im Einsatz. Aber auch Transporte und Kranarbeiten wären denkbar. Hierfür wurden die Ausstattungsfeatures gegenüber dem U 318 erweitert: Es gibt einen Getriebe-Nebenabtrieb, mit dem Kranaufbauten oder Hochdruckpumpen angetrieben werden können, und eine Zweikreis-Hydraulik mit Schneepflugentlastung. Darüber hinaus kann man den Alleskönner wahlweise mit einer Kipppritsche, als Frontlader oder mit Wechselaufbauten ordern. Für gute Arbeitsbedingungen sorgen außerdem eine Freisichtkabine mit ungehindertem Blick auf die Frontanbaugeräte, ABS, Allradantrieb und Differenzialsperren.

Lesen Sie auch:

Neuer Mercedes Unimog U 323