BMW-Motorrad auf der Intermot 2016
Hersteller zeigt nicht nur zwei neue Heritage-Modelle
Puristischer Roadster, klassisches Sportmotorrad
Erst im Laufe des Jahres 2016 wurde die BMW R nineT durch eine Scrambler-Version ergänzt. Mit der R nineT Pure und der R nineT Racer erweitert BMW ab dem Modelljahr 2017 die beliebte Heritage-Baureihe abermals. Nun um einen puristischen Roadster und um ein klassisches Sportmotorrad. Die Pure ist ab 12.300 Euro erhältlich, die Racer kostet mindestens 13.300 Euro.
Die Veränderungen: R nineT Pure und R nineT Racer
Was beide Neuzugänge eint, ist der luftgekühlte 1,2-Liter-Zweizylinder-Boxermotor mit 110 PS. Die R nineT Pure ist in ,Catalanograu uni" lackiert. Am Lenker ist das einteilige Instrument angebracht, das wir schon von der Scrambler kennen. Die R nineT Racer kann hingegen mit einer Halbschalenverkleidung, einer Höckersitzbank und zurückverlegten Fußrasten im Stil eines Sportmotorrades der 1970er-Jahre sowie einem zweiteiligen Instrument samt Drehzahlmesser aufwarten. Lackiert ist die Racer in ,Lightwhite uni" in Kombination mit einem mehrfarbigen Dekor als Reminiszenz an die früheren BMW-Motorsportfarben.
Überarbeiteter Performance-Tourer: K 1600 GT
Mit der neuen K 1600 GT präsentiert BMW außerdem die überarbeitete Version des Performance-Tourers. Der 160 PS starke Sechszylinder-Reihenmotor rollt im Modelljahr 2017 zwar mit unveränderter Leistung vor, mit neuen Katalysatoren und angepasstem Datenstand erfüllt das Bike nun aber die Euro-4-Abgasnorm. Die automatische Dämpfungsanpassung ist jetzt serienmäßig und auf Wunsch gibt es eine Rückfahrhilfe, einen Schaltassistenten und einen intelligenten Notruf. Optisch wurden die Ziffernblätter der Instrumente aufgefrischt und ein optimierter Wind- und Wetterschutz angebracht. Darüber hinaus stehen drei neue Farbvarianten zur Auswahl. ,Marsrot metallic", ,Blackstorm metallic" und ,Lupinblau metallic".
Euro 4 und neue Farbkonzepte
Last but not least hat BMW auch bei den Vierzylinder-Modellen Hand angelegt – der S 1000 RR, der S 1000 R und der S 1000 XR. Eine Anpassung auf die Euro-4-Norm und neue Farbkonzepte gibt es für alle drei Modelle. ABS Pro ist bei der S 1000 RR und der S 1000 R neuer Bestandteil der Sonderausstattung ,Fahrmodi Pro". Der Supersportler wird außerdem ab sofort serienmäßig mit DTC und als Einsitzer mit Soziusabdeckung ausgeliefert.
Mehr Leistung für zwei Vierzylinder-Modelle
Die S 1000 R und die S 1000 XR leisten jetzt 165 anstatt 160 PS und für mehr Komfort gab es einen schwingungsentkoppelten Lenker. Darüber hinaus sank das Leergewicht der R um zwei auf nun 205 Kilogramm. Diese einsparten Pfunde kommen einer erhöhten Zuladung zugute. Und auch bei der XR wurde ein Zuladungs-Plus von zehn Kilo erzielt. Hier allerdings durch die Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichtes von 434 auf 444 Kilogramm.
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