Marktstart im Januar 2017: Die wichtigsten Preise

Er ist der VW Golf von Seat. Nicht nur technisch trifft das auf den Leon zu, sondern auch von seiner Bedeutung im Verkauf. Kein Modell der Spanier ist in Deutschland beliebter. Damit das so bleibt, gibt es mit Blick auf das Jahr 2017 ein Facelift. Jetzt ist bekannt, was der überarbeitete Leon kosten wird.

Dezente Retuschen und mehr Technik
Radikale Änderungen an der Optik bleiben aber aus. Gut so, denn das Leon-Design wirkt immer noch ansehnlich. Die meisten Änderungen an der Karosserie erkennen nur die Fans, am auffälligsten ist noch der größere Kühlergrill. Optional bietet Seat nun LED-Scheinwerfer an, jedoch nur für die höheren Ausstattungslinien. Der Aufpreis beträgt zwischen 990 und 1.190 Euro. Auch andere neue Annehmlichkeiten wie die Verkehrszeichenerkennung, ein Abstandsregeltempomat oder der neue Acht-Zoll-Touchscreen samt App-Einbindung erfordern den Griff zum Geldbeutel.

Basisversion nur ein Lockangebot
Unverändert bleibt der Einstiegspreis des Seat Leon: Los geht es bei 14.990 Euro für den SC genannten Dreitürer. Mit fünf Türen werden 15.490 Euro verlangt, für den Kombi ST schon 16.640 Euro. Im Gegenzug bekommt man den 1.2 TSI mit 86 PS sowie die sehr karge Basisausstattung ohne Namen. Dort gibt es weder Radio noch Klimaanlage, diese Dinge können auch nicht dazubestellt werden. Erst der Leon ,Reference" hat beides inklusive, kostet dann aber als Dreitürer schon 17.760 Euro. Ein Pluspunkt des Reference: Hier stehen mehrere Motoren zur Auswahl bereit.

Neu: Der Leon Xcellence
Der Variantendschungel ist beim gelifteten Seat Leon sehr üppig. Werfen wir deshalb einen Blick auf interessante Ausstattungen und Motoren: Über dem ,Reference" rangieren ,Style" sowie ,FR" und ,Xcellence". Letztere Ausstattung ist neu und preisgleich mit dem FR. Während FR für eine sportliche Note sorgen soll, glänzt der Xcellence im wahrsten Wortsinne durch mehr Chrom. Beim beliebten 150-PS-Diesel bedeutet das: Start als Fünftürer bei 25.250 Euro (Style), 26.850 Euro für FR respektive Xcellence. Eine Änderung gibt es beim 1,6-Liter-Einstiegsdiesel. Er leistet nun 115 statt bisheriger 110 PS, was sich Seat mit 200 Euro mehr honorieren lässt. Los geht es deshalb nun ab 22.250 Euro.

Kräftiger Erdgas-Aufschlag
Wer ohne Diesel sparen möchte, kann zum mindestens 19.990 Euro teuren 1.0 TSI Ecomotive mit 115 PS greifen. Hier sind diverse Elemente serienmäßig, die den Verbrauch auf 4,4 Liter im Schnitt senken sollen, etwa spezielle Spoiler. Der Dreizylinder geht aber ebenso wie das Leon-Basismodell erst im April 2017 in die Produktion. Für Erdgas-Fans hält Seat den 110 PS starken 1.4 TGI bereit, jedoch nur als Fünftürer. Sein Preis: mindestens 23.100 Euro. Lohnenswerter erscheint hier der mit ähnlicher Ausstattung fast 2.000 Euro günstigere 1.0 TSI Ecomotive. Auch der Leon X-Perience soll nicht vergessen werden: Der rustikal aufgepeppte und 15 Millimeter höher gelegte Kombi startet als 1.4 TSI mit 125 PS bei 24.590 Euro. Wer den superstarken Cupra vermissen sollte: Diese Varianten werden erst Anfang 2017 vorgestellt.

Vor-Facelift für Preisbewusste
Sie sehen, die neue Leon-Preisliste hält fast für jeden das Passende bereit. Unser Tipp: Ab Januar 2017 kommt das ,neue" Modell ins Seat-Autohaus. Wer sich nicht auf eine ultimative Wunschkombination festgelegt hat, kann den Händlern beim Abbau der Lagerbestände und Tageszulassungen helfen. Das spart dem Kunden Geld, doch er erhält kein veraltetes Auto, denn Seat hat optisch und vor allem bei den Motoren nicht allzu viel am Leon geändert.

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