Test Mercedes CLS 320 CDI: Diesel-Power nobel verpackt

Mein alter Freund Makbar, der bei Mercedes arbeitet, sagte: ,Nimm doch einen CLS," als ich ihm erzählte, dass das Leasing meines BMW am Ende dieses Jahres ausläuft, und ich noch nicht wisse, was für ein Auto ich dann fahren solle. Ich schockte ihn wohl mit meiner kurzen Replik: ,Zu viel Blech", aber er ließ sich nichts anmerken. In der Tat erschien mir der CLS beim Anblick der ersten Bilder zu panzerartig: große Blechflächen, verhältnismäßig kleine Fenster.

Coupé mit vier Türen
Aber bei den ersten Besichtigungen auf Automessen änderte sich meine Meinung: Doch irgendwie elegant dieses viertürige Coupé, dachte ich mir – es gibt ja einige Autos, an die man sich erst im Laufe der Zeit gewöhnt, schließlich sind uns die Designer ja auch immer ein paar Jahre voraus. Und als erst unser Testwagen vor der Redaktion stand, war ich schon ganz hingerissen. Ich finde den großen Mercedes mittlerweile richtig schick. Und um es vorweg zu nehmen: Zwei Wochen später war ich vollends begeistert von dem CLS 320 CDI, den ich mir ausgesucht hatte – zum einen, weil ich gerne Sprit spare, zum anderen, weil ich den Durchzug der modernen Turbodiesel von unten heraus so schätze.

Hingucker par excellence
Und obwohl der CLS bereits im Oktober 2004 erstmals präsentiert wurde, ist er immer noch ein Hingucker. Es fällt wirklich auf, wie viele Leute sich heute noch nach ihm umdrehen. So ist er beileibe kein Auto für Menschen, die lieber unauffällig durchs Leben huschen. Aufmerksamkeit erregt man mit dem imm...