Ford Ka+ Active (2018) im Test

Was ist das?

Seit Juni 2016 bietet Ford den in Indien produzierten Ka+ auch in Europa an. Das kleinste Modell im Angebot ist allerdings gar nicht so klein: Mit einer Länge von 3,93 Meter ist der Ka+ nur gut zehn Zentimeter kürzer als der aktuelle Fiesta. Um neue Argumente zugunsten des Ka+ zu liefern, spendiert man ihm bereits nach zwei Jahren ein Facelift. Tatsächlich wurde insbesondere die Frontpartie aufgefrischt, sie wirkt nun ausdrucksstärker. Am Heck ändert sich weniger, nach wie vor fehlt hier ein praktischer Griff zum Öffnen des Kofferraums.

Parallel zum schickeren Gesicht baut Ford die Ka+Modellpalette um. Bei den Benzinern bleibt es bei 1,2 Liter Hubraum und Saugern, allerdings sind es nun Dreizylinder mit 70 und 85 PS Leistung. Ganz neu ist ein Diesel mit 95 PS Leistung und Abgasnorm Euro-6d-Temp. Ein Diesel in einem Kleinwagen in diesen unsicheren Zeiten? Ford gesteht ein, dass das Umfeld aktuell nicht gerade optimal ist. Aber die Diesel-Planung begann schon zur Einführung des Ka+, also langfristig.

Dritter Punkt der Ka+-Modellpflege ist die neue Active-Version. Beim Fiesta gibt es so etwas schon, der Focus folgt bald. "Active" bezeichnet quasi eine Zwischenstufe in der Mitte von normalem Pkw und SUV. Also quasi nichts Halbes und nichts Ganzes? Schauen wir uns den Ford Ka+ Active einmal genauer an.

Wo liegen die Unterschiede zum normalen Ka+?

Bere...