Ein SUV für fast X?

Eine Sache hämmert mir Fiat sofort ein: ,Schreib bloß nicht, der 500X sei lediglich ein aufgeblasener 500." Also nicht wie in der lustigen Werbung, in der ein Cinquecento per Viagra zum SUV mutiert. Doch nun kommt der 500X seiner optischen Inspirationsquelle preislich recht nahe. Der Grund ist ein neuer Basis-Benziner. Ob er ausreicht, klärt unser Test.

Nur optische Parallelen
Wie bereits erwähnt, haben die Fiat-Designer durchaus Wert auf eine Familienähnlichkeit zum 500 gelegt. Mit Erfolg: Was auf Fotos noch etwas verquollen herüberkommt, ist in der Realität durchaus ansehnlich. Mit 4,25 Meter spielt der 500X in einer Liga mit dem Opel Mokka und anderen subkompakten SUVs. Die technische Basis mit 2,57 Meter Radstand teilt sich der Fiat mit seinem Konzernbruder, dem Jeep Renegade. Dazu zählt auch ein Saugbenziner mit 110 PS und dem etwas kryptischen Namen E-torQ. Klingt nach Allrad oder Traktionskontrolle, bedeutet aber lediglich, dass rund 80 Prozent des maximalen Drehmoments von 152 Newtonmeter bereits bei 1.500 Touren anliegen.

Weniger ist mehr?
Und warum erzähle ich Ihnen das alles? Ganz einfach: Fiat lockt vorerst bis Ende September 2015 mit einem höchst interessanten Angebot. Für 15.990 Euro gibt es den Basis-500X mit Radio, Klimaanlage und eben jenem 110-PS-Benziner. Also hineingesetzt und losgefahren. Im adrett gestalteten Cockpit sind die Zitate zum kleinen 500 unübersehbar, das in Wagenfarbe lackierte Armaturenbrett bringt Leben in die Bude. An einigen Stellen ver...