DS 7 Crossback mit 180-PS-Diesel im Test

Finstere Gewitterwolken zogen sich dieses Jahr über der französischen Marke DS zusammen: Die deutschen Verkaufszahlen von DS waren im ersten Halbjahr um über 30 Prozent eingebrochen. Im ganzen Jahr 2017 wird die Marke in Deutschland wohl auf kaum 3.500 Autos kommen. War`s das dann schon wieder mit der Nobelabteilung des PSA-Konzerns? Nichts da, PSA-Chef Carlos Tavares lässt nicht locker. Premium ist ihm offenbar wichtig, aber nicht wegen der Stückzahlen. Das Premiumsegment macht weltweit nur zehn Prozent aus, aber es werden 34 Prozent des Gewinns damit gemacht, heißt es bei DS. Mit dem DS 7 Crossback startet nun das erste SUV der Marke. Wir haben das Auto getestet.

Französische Raffinesse, Hightech im deutschen Stil
Bei dem Wort Premium denken die meisten deutschen Autokäufer immer noch an Audi, BMW und Mercedes. Doch Volvo, Jaguar und Land Rover zeigen, dass auch in anderen Ländern anspruchsvolle Autos gebaut werden. DS versucht es mit einer Mischung aus französischer Raffinesse und einem üppigen Technologiepaket, das dem von deutschen Marken nahekommt. Beginnen wir bei dem, wovon wir als Deutsche mehr verstehen, bei der Technik. Auf dem Papier liest sich beeindruckend, was PSA alles in das 4,57 Meter lange Auto gepackt hat: LED-Scheinwerfer, eine Achtgang-Automatik von Aisin, zwei riesige Zwölf-Zoll-Displays, ein Nachtsichtsystem, per Kamerasensor auf die Straße abgestimmte Dämpfer, halbautonome Fahrfähigkeiten und mehr.

Hübsche Licht-Choreografie
Auch in puncto Raffines...