BMW 5er 2017 im ersten Test

Liebe Lufthansa, dank Dir weiß ich jetzt, wie der neue BMW 5er fährt. Zumindest ein bisschen. Schon klar, eine neue Generation der meistverkauften Business-Limousine der Welt hat Besseres verdient, als dass man ihren ersten Test mit einer strauchelnden Airline beginnt (keine Bange übrigens, ich verschone Sie hier mit dämlichen Business-Class-Vergleichen oder ,Fährt, als würde er fliegen"-Phrasen). Aber dank der kaum stillbaren Gier diverser Kranich-Piloten verkümmerte meine erste Begegnung mit dem G30 (so der interne Code) zu einer Art Speed-Dating. Streik hier, Streik da ... am Ende blieben dank reichlich grotesker Not-Flugzeiten 30 Minuten im neuen 540i sowie knapp 15 Minuten im neuen 530d xDrive. Gerade in einem Auto, das so dermaßen viel neue Komplexität bietet wie der 2017er-5er, ist das ein gewaltiger Jammer. Aber es ist, wie es ist, ändern kann man es eh nicht und für einen ersten Eindruck reichte die vorhandene Zeit allemal. Schließlich hat BMW wie immer ganz vortreffliche Routen ausfindig gemacht, wo man den neuen 5er nicht nur autonom bewegen, sondern auch mal richtig – es tut mir wirklich leid – ,fliegen" lassen konnte.

Heftig evolutionär
Aber erstmal anschauen und ein bisschen wirken lassen das gute Stück. Überall wurde ja geschrieben (bei uns auch), der Neue sähe aus wie der Alte, das sei nicht mutig genug und so weiter. Im direkten Vergleich sieht der Neue aber überhaupt nicht aus wie der Alte. Er wirkt breiter, obwohl er es nicht ist. Er wirkt viel länger und ...