Das DUV (Drolliges Utility Vehicle)

Ooooch wie niedlich. Geben Sie es zu, genau das haben Sie sich auch gerade gedacht. Der neue Suzuki Ignis gehört zur relativ seltenen Gattung der Micro-SUVs und er löst beim Betrachter in etwa die gleichen Gefühle aus wie der Anblick eines unbeholfen tapsenden Hundewelpen. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, denn bei diesen knirpsig-aufgebockten 3,70 Meter ist so gut wie alles neu und ein Haufen seriöser Technik steckt ebenfalls drin. Laut den Japanern ist der neue Ignis (außer dem Namen erinnert sehr wenig an den etwas belanglosen Kleinwagen, den Suzuki bis 2008 baute) kein höhergelegter Kleinstwagen mit ein paar Plastikbeplankungen, sondern ein Auto, das von Anfang an als echtes SUV konzipiert wurde. Deswegen hat er 180 Millimeter Bodenfreiheit und Sie kriegen ihn auf Wunsch auch mit Allradantrieb. Samt Bergabfahrhilfe und einer Art Gelände-Modus. In diesem Zusammenhang spricht Suzuki gerne und viel über ,Heritage" und etwas ,Ikonisches", dass der Ignis fortführen soll. Von einem Hersteller, der uns Modelle wie den Samurai oder den Jimny geschenkt hat, darf man also auch hier zumindest ein Grundmaß an Feldweg-Tauglichkeit erwarten. Der Ignis mag aussehen, wie die Tiny-Toons-Version eines Offroaders, aber ein Blender ist er nicht.

Großartige Optik
Obwohl Suzuki ganz freimütig zugibt, dass ihr neuer SUV-Zwerg vornehmlich auf die Social-Media-affine ,Generation Y" geeicht ist. Sprich: Knallige Farbenfroheit, günstige Preise, ein großer Touchscreen und Apple Carplay/Android ...