Ein Landei rüstet technisch auf

Wenn ein Subaru-Techniker durch die Preisliste des VW Passat blättert, muss er sich vorkommen wie im Schlaraffenland: Da gibt es adaptive Dämpfer, progressive Lenkung, virtuelle Instrumente, jede Menge Assistenten vom Totwinkel- über Staufolge- bis hin zum Ausparkassistenten. All das, was bei Subaru nicht zu haben ist. Doch jetzt schimmert Licht am Ende des Tunnels in Form des von Subaru selbst entwickelten Eyesight. Es kombiniert Abstandstempomat, Antikollisionssystem und Spurverlassenswarner. Wir haben Eyesight in der jetzt gestarteten, fünften Outback-Generation getestet.

Eher Kombi als SUV
Als Crossover-Modell ist der Outback ein Auto für Entscheidungsschwache. Aber der Wagen tendiert eher zur Kombiseite als zum SUV. Mit einer Länge von 4,82 Meter konkurriert er mit anderen Offroad-Kombis der Mittelklasse wie dem VW Passat Alltrack oder dem Opel Insignia CountryTourer. Ein 2,0-Liter-Boxer-Diesel mit 150 PS sowie ein 2,5-Liter-Boxer-Benziner mit 175 PS werden angeboten. Statt einer Sechsgang-Schaltung kann auch ein stufenloses CVT-Getriebe geordert werden. Allradantrieb ist Serie. Eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung verteilt das Drehmoment normalerweise gleichmäßig auf beide Achsen. Bei fehlender Traktion können bis zu 80 Prozent an die Vorderachse gehen.

Annehmbares Cockpit, wenig spritziger Diesel
Das Cockpit sieht nicht schlecht aus, vor allem wirkt es nicht so schrecklich japanisch wie viele Toyota-Fahrerstände. Allerdings geben die Sitze nur beschränkten Se...