Der Smart Forfour ed im Test

,Forward thinking", also ,vorwärtsdenkend" ist ein Ausdruck, der bei der Fahrpräsentation des neuen Smart Forfour electric drive nicht gerade zurückhaltend verwendet wurde. Die Richtung, die der Hersteller mit dem ,smartesten Smart, der jemals gebaut wurde" gehen möchte, ist die gegen den Smog in Großstädten. Aber: Ist der neue und elektrische Smart Forfour nur ein Statement für den umweltbewussten Vorwärtsdenker, oder ist er eine echte Alternative zu dem Modell mit klassischem Verbrenner? Zeit für einen Test.

155 Kilometer Reichweite
Kommen wir zuallererst zu der derzeit wichtigsten Zahl beim Elektroauto-Quartett: der Reichweite. Gemäß NEFZ schafft der Forfour 155 Kilometer. Dafür hat der Viersitzer wie sein zweisitziges Pendant einen 160 Kilogramm schweren und 17,6 kWh fassenden Lithium-Ionen-Akku im Unterboden verbaut. Aber Moment?! Nur 155 Kilometer? Ja, das mag nach ein bisschen wenig klingen, schließlich schafft die Konkurrenz zum Teil schon über 500 Kilometer. Warum der Smart bei diesem Reichweiten-Wettrüsten nicht mitmacht? Hierfür gibt es gleich zwei Gründe: Erstens ist der Forfour als reines Stadtauto konzipiert. Die Zielgruppe verlässt den urbanen Raum also nur sehr selten und fährt im Schnitt sowieso nie mehr als 80 Kilometer am Tag. Und zweitens ist die Größe des Akkus bei Elektroautos der größte Preistreiber. Ergo: Kleiner Akku, niedriger Einstiegspreis.

Spritziger Fahrspaß … zumindest im Stadtverkehr
Der 60 Kilowatt (das sind 81 PS) starke E-Motor im Heck ist...