Hundesitze? Ja, die gibt es wirklich
Smart Forfour mit Readyspace-Sitzen
Zwölf Zentimeter tiefere Sitzhöhe
Reist der angeblich beste Freund des Menschen – manche Jogger sind diesbezüglich anderer Ansicht – im Auto mit, sollte er bequem einsteigen können. Was bei jungen, großen Hunden trivial ist, kann bei älteren und kleinen zum Problem werden. Die Readyspace-Sitze im Forfour sollen die Lösung sein. Sie werden für 275 Euro anstelle der normalen Zweier-Rückbank angeboten. Hier lassen sich die Sitzkissen mit einem Handgriff einzeln in den Fußraum schwenken. Eigentlich wurden sie erfunden, um den Transport sperriger Gegenstände im Fond zu erleichtern. Doch Hundebesitzer hatten den Dreh schnell raus: Auf die abgesenkte, ebene Fläche der Readyspace-Sitze kommen Bello & Co leichter hoch.
Die Sitze bleiben sauber
Auch ein Hundekörbchen oder eine Decke kann man hier deponieren. Da die Kissen der Rückbank um 180 Grad gedreht werden, bleiben sie trotz Hundetransport sauber und gepflegt. ,Den Platz direkt hinter Frauchen oder Herrchen haben viele Hunde besonders gern", weiß Tierärztin Heike Lieberknecht aus dem südhessischen Birkenau. ,Durch die tiefere Position sind alle Beteiligten auch dann gut geschützt, wenn scharf gebremst werden muss oder es gar zu einem Unfall kommt. Aber bitte: Das Tier dennoch immer anschnallen!"
Ungesicherter Hund? Punkte drohen
Denn bei nicht gesichertem Hund auf der Rückbank drohen saftige Strafen. Verstöße gegen die Pflicht zum Sichern der Ladung werden mit Bußgeldern geahndet, bei akuter Gefährdung sogar mit Punkten in Flensburg. Spezielle Gurte oder Brustgeschirre sind schon für ein paar Euro zu haben. Dabei gilt: Je kürzer der Gurt, desto sicherer. Ein Ende lässt sich einfach ins Gurtschloss stecken. Eine Hundebox, welche ebenfalls auf die Rücksitzbank des Forfour passt, ist eine weitere Transportmöglichkeit.
Bildergalerie: Hundesitze? Ja, die gibt es
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