Eleganter Hoffnungsträger

Aus die Maus: Beinahe hätte der neue Saab 9-5 sein Leben ausgehaucht, bevor es wirklich begann. Doch in letzter Minute konnte die schwedische Kultmarke dem Tod noch einmal von der Schippe springen. Umso gespannter sind wir auf den Comeback-Wagen aus Trollhättan.

Gut verpackte Dimensionen
Unser erster Eindruck: Ganz schön groß ist der 9-5 geworden. Tatsächlich überragt das neue Modell den Vorgänger um gut 15 Zentimeter in der Länge. Die elegante Linienführung hat indes einen Nachteil: Durch das flach stehende Heckfenster wird das Rangieren zum Glücksspiel, Parkpiepser sind deshalb Pflicht. Zudem fällt die Kofferraumöffnung verhältnismäßig schmal aus, das Abteil selbst ist mit 513 Liter Volumen mehr als ausreichend dimensioniert. Die Platzverhältnisse im Innenraum sind vorne gut, die Fondpassagiere spüren den modischen Verlauf der Dachlinie aber durch mangelnde Kopffreiheit.

Nostalgisches Flair
Das Cockpit des neuen 9-5 setzt auf eine leicht unterkühlt wirkende Funktionalität. Beim Blick auf die Schalter und Bedienhebel schimmert viel Opel-Flair durch, schließlich basiert der 9-5 auf der Plattform des Insignia. Im Saab kommt es allerdings nicht zu einem Krieg der Knöpfe wie im Opel, zudem haben es die Schweden geschickt geschafft, die Gleichteilpolitik zu kaschieren. So erinnert der Startknopf in der Mittelkonsole an die frühere Position der Zündschlösser bei Saab.

Tradition und Moderne
Es bleibt nicht bei diesem einen Rückgriff in die Vergangenheit: Nach dem Starten des Moto...