Die Super Bee ist zurück: Der neueste Dodge Charger hat 600 PS
Der 2027er Charger Super Bee hat größere Turbos, größere Bremsen, verbesserte Kühlung und er leistet 600 PS
Es geht Schlag auf Schlag beim Dodge Charger. Erst vorgestern verkünden die leistungsversessenen Amerikaner den Bestellstart des Coupés in Europa und jetzt kehrt eine echte Ikone zurück. Sagen Sie Hallo zur neuen Super Bee.
Dodges bislang stärkster Charger Sixpack kommt zum Modelljahr 2027 – mit mehr Leistung, präziserem Handling und einer Reihe von Upgrades für den Rundstreckeneinsatz, die ihn zur bislang leistungsfähigsten Version der Baureihe machen sollen.
Der neue Charger Super Bee leistet 600 PS und entwickelt 720 Nm aus einer überarbeiteten Version des bekannten 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung. Die Kraft wird über ein Achtgang-Automatikgetriebe übertragen, Allradantrieb ist Serie. Momentchen mal - keine meterlangen Rauchschwaden und wilden Drifts in einem Performance-Charger? Nicht so schnell, Freunde. es gibt einen neuen Heckantriebsmodus, der es ermöglicht, das gesamte verfügbare Drehmoment an die Hinterräder zu schicken.
Technische Daten des Dodge Charger Super Bee (2027)
- Motor: Biturbo-Reihensechszylinder mit 3,0 Litern Hubraum
- Leistung: 600 PS (441 kW) / 720 Nm
- Getriebe: Achtgang-Automatik
- Antrieb: Allradantrieb (wählbarer Heckantriebsmodus)
- 0–96 km/h: 3,6 Sekunden
- Viertelmeile: 11,8 Sekunden
- Räder / Reifen: 20-Zoll-Schmiederäder mit Goodyear Eagle F1 Supercar 3
- Bremsen: 16,0-Zoll-Brembo-Bremsen, vorn Sechskolben-, hinten Vierkolben-Bremssättel
Die Mehrleistung stammt von zwei größeren Garrett-Motion-Turboladern mit 56 Millimetern Durchmesser, die 7,5 Prozent mehr Luft durch den Motor fördern. Das maximale Drehmoment liegt nun bereits bei 3.000 U/min an und bleibt bis 5.900 U/min erhalten.
Mehr Kühlung für den Rundstreckeneinsatz
Neben den Änderungen am Motor erhält die neue Charger-Variante auch umfangreiche Verbesserungen bei Kühlung und Aerodynamik – laut Dodge die bislang am stärksten auf die Rennstrecke ausgelegte Super Bee. Die Kühlleistung des Hochtemperatur-Kühlers steigt um mehr als 50 Prozent, die Kapazität des Niedertemperatur-Kreislaufs hat sich sogar mehr als verdoppelt.
Die Super Bee verfügt über eine eigenständige Frontpartie und überarbeitete Scheinwerfer, was den Luftdurchsatz um 30 Prozent erhöht und bei 241 km/h mehr als 45 Kilogramm Abtrieb erzeugt. In den Ecken der Frontschürze sitzen zusätzliche Kühler, während neu gestaltete und neu positionierte Komponenten im Vorderwagen Platz für weitere Kühlerhardware und Luftführungen schaffen.
Motorhaube des 2027 Dodge Charger Super Bee Launch Edition
Hinzu kommen ein verlängerter Frontsplitter und ein neuer, größerer Performance-Heckspoiler.
Dodge hat nahezu jedes relevante Bauteil auf mehr Performance hin optimiert. Der Hersteller spricht von einer „umfassenden Thermomanagement-Strategie“, die speziell für die Super Bee entwickelt wurde.
Traktion und Fahrwerk
Der Dodge Charger Super Bee des Modelljahres 2027 fährt auf 11x20 Zoll großen Schmiederädern mit Goodyear Eagle F1 Supercar 3 in der Dimension 305/35ZR20. Dahinter sitzen innenbelüftete 16,0-Zoll-Brembo-Bremsen vorn und hinten. Verbaut sind feste Bremssättel mit sechs Kolben vorn und vier Kolben hinten.
Die Super Bee Launch Edition erhält zudem ein Fahrwerkspaket mit neuen adaptiven Dual-Valve-Dämpfern samt Continuous Damping Control (CDC). Die Buchsen der vorderen Tension Links sind um 25 Prozent steifer, die der vorderen Handling Links sogar um 50 Prozent, was das Untersteuern reduzieren soll.
20-Zoll-Rad und Goodyear Eagle F1 Supercar 3 Reifen des 2027 Dodge Charger Super Bee Launch Edition
Der hintere Stabilisator ist um 20 Prozent steifer, während die Federraten vorne um 12 Prozent steigen. Hinten erhöhen sich die Federraten um sechs Prozent.
Mehr Performance per Software
Um die zusätzliche Leistung des Charger bestmöglich zu nutzen, installiert Dodge neue Fahrmodi. Neu sind ein Track Mode und ein Drag Mode, die exakt die Aufgaben übernehmen, die ihre Namen vermuten lassen.
Der Drag Mode reduziert die Zugstufe an der Vorderachse und erhöht die Druckstufe hinten, um die Kraftübertragung zu maximieren. Der Track Mode verfügt über spezielle Abstimmungen, darunter angepasste Traktions- und Stabilitätsregelung, eine direktere Lenkcharakteristik und höhere Schaltpunkte.
Auch Torque Reserve ist wieder an Bord und verbessert die Launch Control. Hält der Fahrer die Bremse und betätigt gleichzeitig das Gaspedal, erhöht das System den Luftdurchsatz und verzögert den Zündzeitpunkt. So wird das Drehmoment an den Rädern begrenzt, während die Turbolader bereits Druck aufbauen. Löst der Fahrer die Bremse, wird das reservierte Drehmoment freigegeben, was das Turboloch reduziert.
Außerdem ist die Super Bee der erste Charger Sixpack mit der Funktion Race Prep. Dabei läuft der elektrische Kühlerlüfter nach dem Abstellen des Motors weiter, um den Antrieb zu kühlen.
Innenraum des 2027 Dodge Charger Super Bee Launch Edition
Dodge platziert zudem eine Taste für den Heckantriebsmodus direkt am neuen Lenkrad. So lässt sich während der Fahrt 100 Prozent des verfügbaren Drehmoments an die Hinterräder schicken. Alternativ kann auch die Line-Lock-Funktion aktiviert werden.
Exterieur und Interieur
Wenn die Super Bee Launch Edition auf den Markt kommt, wird sie in der neuen Außenfarbe SuckerPunch erhältlich sein – einem gelbgrünen Ton. Ebenfalls neu für 2027 ist die Farbe Shady.
Wem das nicht zusagt, für den bietet Dodge außerdem Diamond Black an, kombiniert mit SuckerPunch-Akzenten etwa am Heckspoiler und an der Frontschürze. Hinzu kommen exklusive Grafiken und ein neues Super-Bee-Logo.
Im Innenraum gibt es neue Sitze mit spezifischem Branding. Dazu kommen ein neues Performance-Lederlenkrad mit eigener Taste für den Heckantriebsmodus sowie größere Schaltwippen. Jedes Exemplar trägt außerdem eine spezielle Plakette auf der Instrumententafel.
Preis und Verfügbarkeit
Dodge will die Preise für den Charger Super Bee des Modelljahres 2027 später in diesem Jahr bekannt geben. Dann sollen auch Details zu Bestellung und Verfügbarkeit folgen. Ob das Performance-Modell auch nach Deutschland kommt, muss sich zeigen.
Quelle: Dodge
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