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Skoda Kodiaq Facelift (2027): Diese Änderungen sind bereits sichtbar

Neues Gesicht für den Kodiaq, Skoda arbeitet bereits am ersten Facelift seines großen SUV

Skoda Kodiaq Facelift (2027) Erlkönig
Bild von: Automedia

Eigentlich ist die zweite Generation des Skoda Kodiaq noch ein recht frisches Modell. Ende 2023 vorgestellt und seit 2024 auf den Straßen unterwegs, gehört das große SUV weiterhin zu den wichtigsten Bausteinen im Programm der Tschechen. Dennoch laufen bereits die Vorbereitungen für das erste größere Update. Nun haben unsere Erlkönigfotografen einen weiteren Prototypen des gelifteten Kodiaq bei Testfahrten in den Alpen erwischt.

Noch trägt das Fahrzeug eine aufwendige Tarnung, doch einige Änderungen lassen sich bereits erkennen. Vor allem die Front wird überarbeitet. Hinter der Verkleidung zeichnen sich neue Scheinwerfer mit modifizierter Lichtsignatur ab. Auch der Kühlergrill erhält offenbar ein neues Muster, während die Frontschürze mit größeren Lufteinlässen und neu gestalteten Seitenelementen versehen wird.

Am Heck sind ebenfalls Veränderungen geplant. Hier arbeitet Skoda an neuen Rückleuchten und einer überarbeiteten Stoßstange. Die derzeit sichtbaren Reflektoren wirken noch provisorisch und dürften bis zur Serienversion an eine andere Position wandern. Hinzu kommen wahrscheinlich neue Felgendesigns sowie zusätzliche Lackfarben.

Das hat der aktuelle Kodiaq zu bieten

Die zweite Generation des Kodiaq basiert auf der weiterentwickelten MQB-Evo-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Gegenüber dem Vorgänger legte das SUV auf 4,76 Meter Länge zu und bietet weiterhin bis zu sieben Sitzplätze. Im Innenraum führte Skoda erstmals die sogenannten Smart Dials ein – drei multifunktionale Drehregler mit integrierten Displays für Klima- und Fahrzeugfunktionen.

Bildergalerie: Skoda Kodiaq Facelift (2027) Erlkönig

Das Motorenangebot fällt weiterhin breit aus. Den Einstieg bildet ein 1,5-Liter-Turbobenziner mit Mildhybrid-Technik und 150 PS. Darüber rangiert der 2,0-Liter-TSI-Benziner mit 204 PS. Auf Dieselseite stehen zwei 2,0-TDI-Varianten mit 150 oder 193 PS zur Wahl. Dazu kommt der Plug-in-Hybrid mit 204 PS Systemleistung, dessen 25,7-kWh-Batterie elektrische Reichweiten von mehr als 100 Kilometern nach WLTP ermöglicht.

An der Spitze der Baureihe steht der Kodiaq RS. Sein 2,0-Liter-Turbobenziner leistet aktuell 265 PS und beschleunigt das große SUV in knapp über sechs Sekunden auf Tempo 100.

Feinschliff statt großer Revolution

Im Innenraum scheint Skoda am grundsätzlichen Layout festzuhalten. Auf den Erlkönigbildern sind weiterhin das freistehende Zentraldisplay und das digitale Kombiinstrument zu erkennen. Möglich sind jedoch größere Bildschirme, neue Softwarefunktionen und Detailänderungen an Mittelkonsole und Lenkrad.

Auch bei den Antrieben dürfte Kontinuität angesagt sein. Benziner, Diesel, Plug-in-Hybrid und RS-Version gelten derzeit als gesetzt, wenngleich kleinere technische Optimierungen denkbar sind.

Die offizielle Vorstellung des überarbeiteten Kodiaq wird derzeit für Ende 2026 erwartet. Der Marktstart könnte dann im Frühjahr 2027 erfolgen.