911 GT2 RS (2027) kommt mit Mega-Breitbau: The Beast ist wilder denn je
Neuer Erlkönig zeigt schon sehr gut, wie irre der neue GT2 RS wird. Macht ihn ein Hybrid zum stärksten Elfer aller Zeiten?
Ach du liebe Zeit, was kommt da denn angeflogen? Beim ersten flüchtigen Blick auf die neuesten Erlkönigbilder in unserem Email-Postfach hätte man ja vielleicht noch denken können: Joa, da brennt ein GT3 RS über den Ring. Aber dann klickt man die Fotos groß und erkennt ziemlich schnell: DAS ist mit Sicherheit KEIN GT3 RS. Denn DAS ist deutlich wilder. The Beast is back. Hallo, neuer Porsche 911 GT2 RS.
Also ehrlich, deutlich irrer und wilder daherzukommen als ein aktueller 911 GT3 RS - das muss man erst mal schaffen. Bisher testete Porsches GT-Abteilung ihr neues Monster in dessen Hülle. Das ist nun ganz eindeutig vorbei. Schauen Sie sich bitte mal diese Kotflügel an. Also an beiden Achsen. Jetzt ist ja der GT3 RS schon ein reichlich breiter Hund, aber unter diesen neuen Verbreiterungen sind dessen 20 und 21 Zoll großen Räder (mit 275er und 335er Reifen) ja kaum noch zu sehen.
Mindestens genauso interessant: Der Heckbereich dieses Prototypen. Hier fallen vor allem die großen, ovalen Zusatz-Öffnungen auf. Wozu genau sie da sind? Werden wir noch sehen. Ansonsten zu erkennen: Zwei mittige Auspuffrohre, die noch ziemlich mickrig wirken und weiter auseinander stehen als beim GT3 RS. Der Diffusor ist noch getarnt. Da wird vermutlich noch am Setup gebastelt.
Bildergalerie: Porsche 911 GT2 RS (2026) Erlkönig
Die Front samt Haube, das Dach mit den Finnen sowie der monumentale Schwanenhals-Heckflügel sehen hingegen aus wie beim "kleinen", frei saugenden Bruder. Demgegenüber wird der GT2 RS wie bisher ein eklatantes Leistungsplus aufweisen. Immer wieder hört man Gerüchte über einen Hybridantrieb.
Aus Gewichtsgründen erscheint der in einem GT-Porsche eher unangemessen. Auf der anderen Seite: Der großartige T-Hybrid im neuen 911 Carrera GTS macht das Auto "nur" 60 Kilo schwerer. Dürfte bei einem PS-Monster wie dem GT2 RS verkraftbar sein.
So ein hybridisierter 3,8-Liter-Biturbo-Sechszylinder könnte dann wohl locker mehr als 800 PS ausspucken und zum stärksten 911 aller Zeiten mutieren. Aber das bleibt aktuell reine Spekulation. Zur Erinnerung: Der 991 GT2 RS bringt es mit seinem 3,8-Liter-Biturbo auf 700 PS und 750 Nm Drehmoment und da hat der eigene Magen schon extrem zu kämpfen.
Ob der Hinterradantrieb bei so viel Dampf noch gesetzt ist, bleibt abzuwarten. Auf der anderen Seite ist er eines der Markenzeichen des GT2 RS und macht ihn ja zum "Beast". Ein Handschalter scheint dagegen ausgeschlossen.
Zuletzt versprachen die Zuffenhausener "mittelfristig ein weiteres Top-Modell, mit dem die Messlatte im Sportwagensegment weiter nach oben gelegt wird". Das dürften wir hier sehen. Mittelfristig bedeutet unseres Wissens nach 2027, wobei der neue 911 GT2 RS bereits Mitte 2026 offiziell präsentiert werden könnte.
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