Porsche 911 mit Hybridantrieb wird am 28. Mai vorgestellt
Die teilelektrifizierte Sportwagen-Ikone umrundete bei Tests die Nordschleife des Nürburgrings in 7:16,934 Minuten ...
Auch Legenden wie der Porsche 911 werden in Zukunft nicht um eine Elektrifizierung herumkommen. Aber während der Hersteller aus Zuffenhausen beispielsweise den neuen Macan direkt vollelektrisch anbietet und auch die 718er-Baureihe demnächst komplett ohne Verbrenner auskommen muss, geht man beim traditionsbewussten Flaggschiff erst einmal kleinere Schritte. Ja ... auch der 911er wird elektrifiziert. Aber erst einmal nur mit einem Hybrid.
Bildergalerie: Porsche 911 mit Hybridantrieb (2024) auf Erprobung
Der erste Porsche 911 mit Hybridantrieb steht also in den Startlöchern. Nach einem umfangreichen Entwicklungs- und Erprobungsprogramm ist der neue Sportwagen mit einem auf Performance ausgelegten und teilelektrifizierten Antriebsstrang bereit für seine Serienfertigung. Die Weltpremiere soll am 28. Mai 2024 stattfinden.
"Erstmals in der mittlerweile 61-jährigen Geschichte unserer Ikone verbauen wir einen Hybridantrieb in einem Straßen-Neunelfer. Dieser neuartige Performance-Hybrid macht den 911 noch dynamischer. Bei der Entwicklung haben wir nichts dem Zufall überlassen und den neuen 911 unter allen möglichen Bedingungen rund um den Globus erprobt. Bei klirrender Kälte oder bei großer Hitze, wie bei unserer Abschlusserprobung in Dubai. Insgesamt haben unsere Ingenieure und Testfahrer dabei mehr als fünf Millionen Erprobungs-Kilometer abgespult."
Frank Moser – Leiter Baureihen 911 und 718
Eine besondere Bedeutung bei der Entwicklung des 911 kommt seit jeher der Erprobung und Abstimmung auf der Nordschleife des Nürburgrings zu. Auch bei dem Modell mit Hybridantrieb. Im Rahmen von Performance-Tests umrundete Porsche-Markenbotschafter Jörg Bergmeister den Eifelkurs am 15. September 2023 in 7:16,934 Minuten. Damit ist das teilelektrifizierte Fahrzeug 8,7 Sekunden schneller als die entsprechende Variante des Vorgängermodells. Das Erprobungsfahrzeug war dabei mit serienmäßiger Bereifung und dem seit mehreren Modell-Generationen optional erhältlichen Aero-Kit mit feststehendem Heckflügel ausgestattet.
"Der neue 911 ist auf der Rennstrecke deutlich schneller geworden. Wir haben mehr Grip, deutlich mehr Leistung und das spontane Ansprechverhalten des Performance-Hybrids ist ein großer Vorteil."
Jörg Bergmeister – Porsche-Markenbotschafter
Genaue Details zu dem künftigen Teilzeit-Stromer-Antrieb liefert Porsche übrigens noch nicht. Grundlage dürfte aber weiterhin ein Boxermotor sein. Ob mit vier oder sechs Zylindern bleibt dabei auch noch ein Geheimnis. Genauso unsicher ist, ob es sich um einen Voll- oder einen Plug-in-Hybrid handeln wird. Also ob dieser neue 911er auch eine nennenswerte Elektro-Reichweite hat oder eben nicht.
Quelle: Porsche
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