Home

Aston Martin

Vantage

News

Aston Martin Vantage (2024) erhält dringendes Facelift und 665 PS

Leistungszuwachs, überarbeitetes Fahrwerk und weitere Änderungen machen das neue Modell zu einem attraktiven Sportwagen-Paket ...

Aston Martin Vantage (2024)

Manuel Lehbrink Manuel Lehbrink

Von: Manuel Lehbrink

12. Feb. 2024 um 10:38 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

Aston Martin hat den Vantage seit 74 Jahren im Programm. Die aktuelle Generation des zweitürigen GTs ist seit 2018 auf dem Markt. Nach sechs Jahren war es demnach Zeit für ein umfangreiches Update. Quasi ein XXL-Facelift mit jeder Menge Hardware-Anpassungen und einer deutlich feingeschliffeneren Optik.

Das Endergebnis dieser Änderungen ist beeindruckend. Der von Mercedes-AMG stammende 4,0-Liter-V8-Motor im Vantage leistet jetzt gewaltige 665 PS – also 155 PS mehr als im alten Standard-Modell. Das liegt nicht nur an mehr Ladedruck, sondern auch veränderten Nockenwellen, größeren Turbos und einem angepassten Verdichtungsverhältnis. Insgesamt wurden drei neue Wärmetauscher eingebaut, um sowohl die Kühlmittel- als auch die Ladelufttemperatur zu regeln. Der Ölkühler ist ebenfalls größer.

Bildergalerie: Aston Martin Vantage (2024)

Aston Martin Vantage (2024)

33

Aston Martin Vantage (2024) Aston Martin Vantage (2024) Aston Martin Vantage (2024) Aston Martin Vantage (2024) Aston Martin Vantage (2024) Aston Martin Vantage (2024)

Quelle: Aston Martin

Unterstützt wird der jetzt 800 Nm (+ 115 Nm) starke AMG-V8 durch das bewährte 8-Gang-Automatikgetriebe von ZF, das die Kraft über ein elektronisches Sperrdifferenzial an die Hinterräder weiterleitet. Die Endübersetzung des Differentials wurde auf auf 3,083:1 verkürzt, um eine schnellere Beschleunigung zu ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit wurde trotzdem nicht beeinträchtigt. Der neue Aston sprintet also nicht nur in nur 3,5 Sekunden auf 100 km/h, sondern erreicht auch eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h. 

Der neue Vantage hat einen überarbeiteten Unterboden erhalten, der die Torsionssteifigkeit erhöht. Das Unternehmen hat außerdem einen der vorderen Querträger neu positioniert, was nach eigenen Angaben die Steifigkeit der Aufhängungspunkte erhöht und das Lenkgefühl verbessert. Auch die Federbeinstrebe ist leichter und steifer. Und Steifigkeit des Fahrwerks wurde auch im hinteren Teil des Fahrzeugs durch eine Reihe von Änderungen verbessert, die es den neuen Bilstein DTX adaptiven Dämpfern ermöglichen, noch besser zu arbeiten.

Die Software hält all diese Hardware-Änderungen zusammen. Aston Martin sagt, dass die verschiedenen Modi zur Traktionskontrolle, die Startkontrolle und die elektronische Servolenkung neu abgestimmt wurden, um mehr Leistung und Fahrereingriff zu ermöglichen. Das Unternehmen ging ausführlich darauf ein, wie all diese Systeme Daten sammeln und arbeiten, aber der wahre Test wird sein, wie sich das alles auf einer kurvigen Straße auswirkt.

Mehr Aston Martin-Neuheiten:

Aston Martin DB12 Volante (2023): Neuer 680-PS-Frischluftföhn

Aston Martin Valour (2023): V12 und 6-Gang-Schaltgetriebe

Gebremst wird vorne mit 400-mm-Gusseisen-Scheiben und Sechs-Kolben-Bremszangen. Hinten kommen 360 mm große Scheiben und Vier-Kolben-Bremszangen zum Einsatz. Optional ist auch ein Satz Carbon-Keramik-Bremsen erhältlich, der 27 Kilogramm an ungefederten Massen einspart.

Optisch gibt hier unfassbar viele Änderungen. Unterm Strich sollte man sich also einfach die Bilder ansehen. Der neue Vantage ist breiter als das Vorgängermodell und die Karosserieteile wurden erheblich überarbeitet. Er ist immer noch ein zweitüriges GT-Auto mit dem Motor vorne und dem Antrieb auf die Hinterräder. Da können sich die Proportionen nur schwer ändern.

Die Auslieferungen beginnen im 2. Quartal 2024, und auch die Preise werden wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt bekannt gegeben.

Quelle: Aston Martin

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

XPeng P7+ Long Range im Test: Dieser China-Stromer macht die Oberklasse nervös

XPeng P7+ Long Range im Test: Dieser China-Stromer macht die Oberklasse nervös

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Aston Martin verschiebt erstes E-Auto: V8 und V12 bis 2035



Tatsächlicher Verbrauch: Honda Jazz Vollhybrid (2026) im Test



Aston Martin DBX GT (2026): 727 PS im dezenten Gewand



Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?



Aston Martins erstes Straßenmotorrad schockt bei Preis und Design



Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?



Offroad-Klassiker neu gedacht: 212 kommt als Dreitürer nach Deutschland