Automobiltrends kommen und gehen. Aber jedes Mal hinterlassen sie unauslöschliche Spuren in der ästhetischen Entwicklung der Branche. Ein solcher Trend, der in den Herzen der Autoliebhaber einen besonderen Platz einnimmt, ist die Ära der Klappscheinwerfer. Diese ausfahrbaren Lichteinheiten – einst ein Symbol für futuristisches Design – waren von den 1960er- bis zu den 1990er-Jahren ein herausragendes Merkmal in der Automobilindustrie.

In einer neuen Serie von Renderings von Glen Cordle, einem unabhängigen Automobildesigner, erhält der neueste Porsche 911 der 992-Baureihe eine Schlafaugen-Behandlung. Und diese virtuelle Neuinterpretation ist gewissermaßen eine Hommage an den klassischen 911 Slantnose und damit eine markante Variante der 930er-Familie, die unter Porsche-Liebhabern zum Kultklassiker wurde.

Bildergalerie: Porsche 911 (992) mit Klappscheinwerfern

Trotz ihrer quadratischen Form passen die hier zu sehenden Pop-up-Scheinwerfer gut zu den schlanken Linien und stromlinienförmigen Kurven der aktuellen 911-Generation. Design ist in erster Linie eine subjektive Angelegenheit, aber man kann wohl davon ausgehen, dass die Aerodynamik des Fahrzeugs negativ beeinflusst wird, wenn die Scheinwerfer einmal aktiviert sind.

 

In diesen Renderings fügen die Klappscheinwerfer, die einst als futuristisches Merkmal galten, dem modernen 911 einen Hauch von Retro-Futurismus hinzu und schaffen ein visuelles Paradoxon, das sowohl nostalgisch als auch avantgardistisch ist. Abgesehen von der visuellen Anziehungskraft regt die Einbeziehung der Klappscheinwerfer in diese virtuellen Zeichnungen zu Gesprächen über Designentscheidungen, Aerodynamik und den sich wandelnden Geschmack von Automobilfans an.

Sollte Porsche trotzdem darüber nachdenken, dieses Feature als Sonderausstattung ins offizielle Programm aufzunehmen? Wir wären eindeutig dafür. Und falls es nicht für eine Baureihen-übergreifende Option reicht, würden wir uns natürlich auch mit einem Sondermodell zufrieden geben. Auch zu viel für den Hersteller? Dann können wir nur noch auf den einen oder anderen Tuner hoffen. Zum Beispiel Singer.