Zugegeben: Hierzulande ist der Mazda BT-50 eher unbekannt. Die dritte Generation des Pick-ups kam 2020 auf den Markt und basiert nicht mehr auf dem Ford Ranger, sondern auf dem des Isuzu D-Max. Aber eben mit der Kodo-Designsprache. Gebaut wird der Truck trotzdem von Isuzu in seinem thailändischen Werk und das Mazda-Leiterrahmen-Nutzfahrzeug wird weiterhin nur in ausgewählten Märkten verkauft. 

Einer dieser ausgewählten Märkte ist Australien, wo der BT-50 jetzt mit zwei Zubehörpaketen aufgerüstet wurde. Der SP Pro stellt ein Umbau-Kit für den Truck vor, das neue Federn enthält, die das Fahrzeug um fünf Zentimeter anheben und so die Geländegängigkeit verbessern. Das Kit wird zusammen mit Doppelrohrstoßdämpfern, exklusiven 18-Zoll-Rädern und einer Lichtleiste im Kühlergrill geliefert, die die Straße über 500 Meter weit ausleuchten kann. Abgerundet wird der Zubehör-Umfang durch Aufkleber im unteren Bereich der Türen. Mazda verlangt 7.668 AUD (also rund 4.700 Euro) für den Umbau.

Bildergalerie: Mazda BT-50 SP Pro und Thunder Pro (2023)

Beim BT-50 Thunder Pro ist der Pick-up mit einem Old Man Emu BP-51-Fahrwerk ausgestattet, das über stickstoffgefüllte Dämpfer verfügt. Druck- und Zugstufe sind beide manuell einstellbar und mit dem zusätzlichen Schnorchel können Sie auch tiefere Gewässer befahren. Auch er erhält einen Lichtbalken sowie zwei runde LED-Fahrscheinwerfer, die mehr als 1,1 Kilometer weit leuchten. Aufkleber sind ebenfalls enthalten. Mazda Australia gibt an, dass das Paket 9.046 AUD (ca. 5.600 Euro) kostet und dass der Kunde 500 AUD (310 Euro) spart, wenn er die Teile einzeln bestellt.

Sie müssten übrigens keinen neuen Truck kaufen, um diese Extras zu erhalten, denn SP Pro und Thunder Pro können auch bei bestehenden Fahrzeugen nachgerüstet werden. Inklusive einer zweijährigen Garantie. Sollten Sie einen neuen BT-50 mit einem der beiden Pakete erwerben wollen, erhöht sich die Garantie auf fünf Jahre und unbegrenzte Kilometerleistung. Diese Kits wurden in Australien getestet und Mazda hat zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass das ABS und das elektronische Stabilitätskontrollsystem nicht beeinträchtigt werden.