Sportliches Sondermodell mit Brembo-Bremsen

Der Subaru BRZ läuft aus und verabschiedet sich mit der Final Edition aus Deutschland. Das zu Preisen ab 40.270 Euro erhältliche, sportlich orientierte Sondermodell ist ab Juli erhältlich.

In der Final Edition präsentiert sich der Subaru BRZ sportlicher denn je: Neben 17-Zoll-Alufelgen verfügt der 2+2-Sitzer über eine Brembo-Bremsanlage mit rot lackierten Bremssätteln und Sachs-Stoßdämpfer. Lackiert ist das Sondermodell serienmäßig in Crystal Black Silica, gegen Aufpreis von 100 Euro ist das besonders auffällige WR Blue Pearl erhältlich.

Blaue Akzente schmücken auch den Innenraum: An Schalthebel, Türverkleidung, Instrumententafel und dem blau-schwarzen Multifunktions-Lederlenkrad finden sich blaue Ziernähte. Auch auf den Fußmatten prangt ein blaues BRZ-Logo. Während die vorderen Leder- Alcantara-Sitze in Blau-Schwarz gehalten sind, sind die Rücksitze komplett schwarz. Eine Plakette im Innenraum zeugt vom exklusiven Charakter des Sondermodells.

Ansonsten bietet das Interieur einen 7,0-Zoll-Touchscreen, ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern sowie zwei USB-Anschlüssen, elektrisch anklapp-, einstell- und beheizbare Außenspiegel, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrische Fensterheber, LED-Nebelscheinwerfer und ein erweitertes ESP mit Track-Modus.

Unter der Motorhaube arbeitet der markentypische 2,0-Liter-Boxermotor: Der Benziner entwickelt 200 PS und ein maximales Drehmoment von 205 Newtonmeter. Der Vierzylinder-Saugmotor verbindet eine Literleistung von 100 PS mit moderaten Verbrauchswerten, so Subaru. Die Kraftübertragung übernimmt serienmäßig ein Sechsgang-Schaltgetriebe, alternativ steht für 1.600 Euro Aufpreis eine Sechsstufen-Automatik bereit.

Subaru BRZ (2019)
Subaru-Boxer plus Toyota-Einspritzung D4S

Der Subaru BRZ kam 2012 als Produkt einer Kooperation mit Toyota auf den Markt. Der praktisch baugleiche Toyota GT86 ist das Schwestermodell. Technische Basis ist die modifizierte Subaru-Plattform AS1, auf der auch der Impreza der vierten Generation aufsetzte. Auch der Motor beider Modelle kam von Subaru, allerdings bekam er die D4S-Einspritzung von Toyota, die Saugrohreinspritzung und Direkteinspritzung miteinander kombiniert.

Im Herbst 2019 wurde auf dem Nürburgring ein BRZ-Erlkönig mit modifizierter Frontschürze erwischt, der den Gedanken weckte, Subaru wolle noch länger am BRZ festhalten. Unsere Vermutung: Der Erlkönig ist ein Facelift für andere Märkte. In Deutschland verkaufte sich der BRZ im Jahr 2019 gerade 176 Mal. Auch der GT86 war mit 273 Stück beileibe kein Renner. Der GT86 soll aber offenbar einen Nachfolger bekommen, der als kleiner Bruder des Supra bereits Anfang 2019 mehr oder weniger bestätigt wurde.

Bildergalerie: Subaru BRZ (2019)