4,23 Meter langer Winzling nun mit 163-PS-Turbo und 136-PS-Diesel

Der Ssangyong Tivoli startete im Jahr 2015, nun erhält das kleine SUV ein Facelift. Im Grunde sogar mehr als das, denn die Motorenpalkette wird völlig umgekrempelt. Wir stellen Ihnen das günstige City-Auto mit optionalem Allradantrieb vor.

Bisher wurde der 4,20 Meter lange Tivoli mit einem 128 PS starken 1,6-Liter-Saugbenziner sowie einem 115-PS-Diesel (und ebenfalls 1,6 Liter Hubraum) angeboten. Beide Versionen gab es mit Front- oder Allradantrieb. Nach dem Facelift misst das Auto nun 4,23 Meter, der Kofferraum bietet 427 Liter Volumen, das Maximalvolumen wurde noch nicht mitgeteilt. Und er bekommt stärkere Antriebe: Statt des Saugbenziners (mit nur 160 Nm Drehmoment, die erst ab 4.600 U/min anlagen) kommt nun ein 1.5 T-GDI mit starken 163 PS zum Einsatz. Das maximale Drehmoment beträgt nun stolze 280 Nm (mit Schaltgetriebe, mit Automatik sind es 20 Nm weniger), und es liegt schon ab 1.500 Touren an. Der 1,6-Liter-Diesel leistet nun 136 statt 115 PS, das Maximaldrehmoment beträgt nach wie vor 300 Nm (mit Schaltung; bei der Automatikversion sind es 24 Nm mehr). Beide Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp-Evap.

  Leistung / Drehmoment   Basispreis (Ausstattung)
1.5 T-GDI 2WD 163 PS / 280 Nm   15.990 € (Crystal)
1.5 T-GDI 4WD 163 PS / 280 Nm   21.990 € (Amber)
1.6 e-XDi 2WD 136 PS / 300 Nm   18.990 € (Crystal)
1.6 e-XDi 4WD 136 PS / 300 Nm   24.990 € (Amber)

Neben der serienmäßigen Sechsgang-Schaltung gibt es für alle Versionen eine Sechsstufen-Automatik von Aisin für 2.000 Euro Aufpreis. Der Grundpreis ist um 1.000 Euro höher als bei der bisherigen Basisversion mit Aktionsrabatt.

Bildergalerie: SsangYong Tivoli (2019) im Test

Innen gibt es klassische Instrumente, erst die Topversion Sapphire besitzt stattdessen ein 10,25-Zoll-Display. Damit lassen sich die Navigationskarten nun auch direkt vor dem Fahrer anzeigen. Das Infotainment-Display misst nun 8,0 beziehungsweise 9,2 Zoll.

Ssangyong Tivoli 2019

Statt vier gibt es nun fünf Ausstattungen. Sie heißen Crystal, Amber, Quartz, Onyx und Sapphire. Die Basisversion Crystal besitzt elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber rundum, einen Tempomat sowie ein Antikollisionssystem, einen Spurhalteassistenten, eine Verkehrsschilderkennung und einen Fernlichtassistenten. Ansonsten ist diese Version aber spartanisch ausgestattet, sie bietet offenbar noch nicht einmal eine normale Zentralverriegelung (ohne Fernbedienung). Abhilfe schafft das Komfortpaket (1.000 Euro) mit Klimaanlage, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und DAB+-Radio.

Die nächsthöhere Version Amber kostet gleich 4.000 Euro mehr, ist aber dann auch ordentlich ausgestattet. Zusätzlich zu Crystal gibt es hier ein Audio-System mit 8,0-Zoll-Display, eine Smartphone-Anbindung, eine Rückfahrkamera, Parkpiepser hinten, ein höhenverstellbarer Fahrersitz, Nebelscheinwerfer und 16-Zoll-Alufelgen. Ab der Version Quartz sind ein navi mit 9,2-Zoll-Display, Licht- und Regensensor und eine Sitzheizung vorne an Bord. Onyx bietet zusätzlich Kunstlederbezüge für die Sitze, eine Klimaautomatik, ein Smart-Key-System, ein beheizbares und in der Länge verstellbares Lenkrad und Parkpiepser vorne. Die Topversion Sapphire bietet neben dem Instrumentendisplay noch LED-Scheinwerfer, einen Totwinkelwarner und einen Querverkehrswarner.

Der große Bruder des Tivoli, der 4,44 Meter lange XLV ist offenbar entfallen, jedenfalls findet man ihn auf der Ssangyong-Website nicht mehr. An seine Stelle dürfte die neue Generation des Korando treten, der mit 4,45 Meter praktisch die gleiche Länge hat wie der XLV.

Bildergalerie: SsangYong Tivoli Facelift (2019)