Man sollte das mal ausprobieren

Fragt man seine Bekannten nach SsangYong, erntet man häufig Kopfschütteln und ahnungslose Blicke. Manchmal wird auch zurückgefragt: "Sind das nicht diese Hässlichen?" Sie sehen: SsangYongs Image hat Luft nach oben. Mit dem neuen Kompakt-SUV Tivoli könnten sich die Dinge nun allerdings zum Besseren wenden. Und das nicht nur optisch.

Ganz schön viel Platz
Na gut, auch der neueste Unternehmenssproß blickt dem Betrachter mit etwas ungewöhnlichen LED-Leuchten entgegen. Aber die Proportionen mit den großen Kotflügeln und den riesigen 18-Zöllern passen und schöner sieht das Gros der Gegner im wachsenden Mini-SUV-Segment auch nicht aus. Noch besser wird es, sobald man sich in den Innenraum des Tivoli begibt. Von Sparzwang-Charme ist hier wirklich nichts zu sehen. Die Oberflächen wirken beinahe gediegen und beim Zusammenbau war man offenbar auch recht motiviert. Vorne sitzt man mit genügend Luft, um es auch mit weniger beliebten Beifahrern über längere Zeiträume auszuhalten. Und spätestens, wenn man sich auf die Rückbank begibt, beginnt man an der Außenlänge von 4,20 Meter zu zweifeln. Viel mehr Fond-Freiheit dürfte es in dieser Klasse nicht geben. Besonders gut: Der Kofferraum leidet mit sehr ordentlichen 423 Liter kaum darunter, auch wenn sein großzügiges Volumen eher durch Höhe als durch Tiefe erreicht wird. Klappt man alles um, entsteht ein nicht sehr ebener Laderraum von 1.115 Liter. Zum Vergleich: Der Opel Mokka packt zwischen 356 und 1.372 Liter weg.

Fahrverhalten? Völlig no...